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Tippspiel
22 A-Junioren sahen bereits die Rote Karte
Ibbenbüren. Während der Halbzeittagung der Juniorenfußballer im Kreis Tecklenburg wurde jüngst in der Gaststätte Antrup auf dem Dickenberg ein Mann geehrt, der sich über drei Jahrzehnte um den Fußball Nachwuchs verdient gemacht hat: Volker Schwabe aus Ibbenbüren wurde von Kreisjugendobmann Helmut Hettwer für seine langjährige Arbeit mit dem Jugendehrenzeichen in Silber des WFV gewürdigt.
Volker Schwabe ist ein echter „Allrounder“. Im Kreisjugendvorstand bekleidet er gleich vier Posten. Er ist stellvertretender Kreisjugendobmann, Koordinator für Öffentlichkeitsarbeit, Pokalspielleiter in allen Altersklassen und Staffelleiter der A-Junioren Kreisliga A und B. Die Ehrung war der emotionalste Moment einer ausgesprochen harmonischen Jugendleitertagung.
Nach seiner Begrüßung überließ Helmut Hettwer das Wort der Referentin Astrid Kraning vom Landessportbund (LSB). Sie stellte das neue Projekt „NRW bewegt seine Kinder“ vor und fand interessierte Zuhörer. Inhalt des Vortrags waren Kooperationen und der Übergang der Kinder vom Schulsport in den Verein.
Nach dem Referat standen die Berichte der Staffelleiter zum bisherigen Saisonverlauf an. Imke Holtmeyer (Mädchen), Helmut Hettwer (B-Junioren, Mini-Kicker und Hallenrunde), Otto Weber (E- und F-Junioren), Bernward Pinke (D-Junioren) und Matthias Ahmann (C-Junioren) dokumentierten, dass der Spielbetrieb bisher reibungslos verlief. Otto Weber lobte die Vereine für ihre verbesserten elektronischen Spielberichte.
Allein Volker Schwabe wurde als Pokalspielleiter und Staffelleiter der A-Junioren etwas ausführlicher. Er sprach von einem „echten Glanztag“ im Juniorenfußball und meinte den Endspieltag am 12. November in Ladbergen vor mehr als 1300 Besuchern. Auch das erste Finale der D-Mädchen sei eine gute Geschichte gewesen und habe sich bewährt. Im Spielbetrieb der A-Junioren bemängelte Schwabe eine erschreckend hohe Zahl an Platzverweisen. 22 A-Juniorenspieler sahen bereits die Rote Karte. Auch über die Abmeldungen von fünf A-Juniorenteams aus der Kreisliga B war Schwabe enttäuscht.
Erfreulicher fiel der Bericht von Norbert Klostermann aus der Jugendspruchkammer aus. Er berichtete von nur zwei Fällen, an denen aber keine Spieler beteiligt gewesen seien, sondern Trainer, die sich nicht an gewisse Regeln gehalten hätten. Eine Kammersitzung musste aber nicht einberufen werden.
Auch Schiedsrichterobmann Franz-Josef Schrameyer musste über keine besonderen Vorkommnisse berichten. Durchaus zufrieden zeigte sich Koordinator Rolf Biesler mit der Trainerausbildung. Für die anstehende Prüfung in Kattenvenne habe er 26 Anwärter gemeldet und sei sehr zuversichtlich. Allerdings hätten nur 28 von 92 angeschriebenen Übungsleitern ihren Schein verlängert. Künftig könnten die Trainer ihre Lizenz nicht mehr beim Stützpunkttraining in Dörenthe verlängern, sondern nur noch beim Stützpunkt der Mädchen in Uffeln.
Beeindruckt von der guten Zusammenarbeit der Mädchenteams zeigte sich Kreisauswahltrainerin Kerstin Oelgemöller (Westfalia Hopsten). Sie freue sich schon auf die Sichtungen im Frühjahr und die Integration der jungen Damen. Auch Helmut Hettwer berichtete über das gute Abschneiden der Junioren-Stützpunktteams in der Sportschule Kaiserau.
Dem Rückblick folgte die Planung für das Spieljahr 2012/13. In erster Linie ging es um die Vergabe der Finalorte. Die zentralen Endspiele finden am 17. November in Bevergern statt. Beim E-Junioren-Kreispokal wurde durch drei Bewerbungen eine Auslosung erforderlich. Der ehemalige Kreisjugendobmann Helmut Blom zog als Glücksfee Arminia Ibbenbüren als Gastgeber für die Cup-Spiele der E-Junioren am 25./26. August.
Die Abschlusstagung für diese Saison findet am 2. Juli in Bevergern statt. Die Meldefrist der Mannschaften für die neue Saison endet am 6. Juni. Am 18. Juni nimmt der Kreisjugendvorstand die Staffeleinteilungen vor. Zum Abschluss der Tagung wurden die Hefte für die Rückrunde verteilt, ehe Helmut Hettwer das Schlusswort sprach. Bis auf den SC Velpe Süd nahmen alle Vereine an der Sitzung teil.
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