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Kreisliga Vechta: Das letzte Wort hat jetzt der Frost
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Autor: Bernhard Tripp 08. Februar 2012 17:51 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Spiele am Freitag abgesagt

Kreisliga Vechta: Das letzte Wort hat jetzt der Frost

Neuenkirchen-Vörden. Nach acht Wochen Winterpause sollte auch in der Kreisliga Vechta am Wochenende wieder das runde Leder rollen – nach dem gültigen Spielplan. Aber Väterchen Frost hat das letzte Wort.

 
Kein Wintervergnügen: Fußball auf gefrorenen Plätzen macht wenig Spaß und ist deshalb gefährlich. Der Saisonstart für die Amateurfußballer der Region wird daher auf sich warten lassen. Archivfoto: Bernd Wüstneck/dpa  Vergrößern

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Die Absage der ursprünglich für Freitag geplanten Partien kam für die Trainer von TuS Neuenkirchen und Ballsport Vörden, Michael Peplau und Raik Wolter, nicht überraschend. Sie gingen schon Mitte der Woche davon aus, dass am Freitagabend nicht das erste Punktspiel angepfiffen wird.

Die Gesundheit der Spieler gehe vor. Dennoch haben sich beide Mannschaften, die sich zunächst in der Halle die Zeit vertrieben und in den vergangenen vier Wochen – zumindest bis zum Kälteeinbruch – wieder draußen trainiert haben, auf die kommenden Herausforderungen so gut wie möglich vorbereitet. An den Saisonzielen hat sich jedenfalls nichts geändert. „Unser Ziel ist der direkte Aufstieg in die Bezirksliga“, erklärt Peplau „ohne Wenn und Aber“. Als neuer Trainer habe er sich zunächst in Vechta klug machen müssen und habe die Meisterschaft als eine wünschenswerte Option bezeichnet.

Heute aber ist der 42-jährige Bramscher felsenfest davon überzeugt, dass seine Mannschaft auch nach 34 Spieltagen den Platz an der Sonne belegt. „Ich kenne uns. Wir haben Fehler gemacht und Schwächen gezeigt“, gesteht Peplau ein. Die Mannschaft habe aber begriffen, dass es keine leichten Gegner gebe und in jedem Spiel „totaler Einsatz gefragt“ sei. Neuenkirchen setze weiter auf die Offensive und spiele „noch mehr in die Tiefe statt Breite“.

Die guten Testspielergebnisse will der TuS-Trainer nicht überbewerten; auch Lob und Anerkennung für die erfolgreiche Präsentation in der Hallenrunde seien „gut fürs Ego“. Der TuS-Kader ist weitestgehend zusammengeblieben. Zwei herbe Rückschläge muss der Spitzenreiter aber trotz seines Großaufgebotes an Ausnahmespielern verkraften. Der 18-jährige Daniel-David Cook fällt wegen eines Kreuzbandrisses für den Rest der Saison aus; ebenfalls hat sich TuS-Torwart Niklas Hilgefort mit Verdacht auf Kreuzbandriss schwer verletzt.

Mit der Vorbereitung ist auch Vördens Spielertrainer Raik Wolter „relativ gut zufrieden“; in Testspielen gegen Steinfeld und GM-Hütte II gab es knappe Niederlagen. „Da habe ich gute Ansätze gesehen; jetzt muss die Mannschaft als Team noch wachsen“, sieht Wolter optimistisch nach vorne.

Der Frost hat aber auch die geplanten Übungseinheiten im Auestadion fast unmöglich gemacht; immerhin konnte an der Kondition gearbeitet werden. „Bei zwei ausstehenden Spielen müssen wir in der 18er-Liga topfit sein, um uns zu behaupten“, hat der 37-Jährige immer wieder betont. In Vörden wird schmerzlich der in der Offensive starke Qendrim Mehmeti vermisst, der mit Florian Prakaj zu Damme II abgewandert ist. Im Mittelfeld fehlt zudem Florian Niehues (Steinfeld III). Die Abwehr soll dagegen Alexander Zieske (Damme III) verstärken.

Wolter möchte gerne „gut aus den Startlöchern kommen“, um früh Fahrt aufzunehmen und schnell die nötigen Punkte zu holen. Der Terminplan meine es gut mit Ballsport; denn das Heimspiel gegen Kellerkind Lohne II biete am Freitag eine ausgezeichnete Möglichkeit, mit einem Sieg aus guten 20 möglichst schnell 40 Punkte zu machen, sagte Wolter. Da war noch nicht klar, dass der Start vertagt wird.

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