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Tippspiel
Enochs: Das macht keinen Sinn
Osnabrück. Die wochenlangen Spekulationen haben ein Ende: Nachdem nun auch gegen den zweiten Fußball-Oberligisten Eintracht Nordhorn (nach Kickers Emden) das Insolvenzverfahren eröffnet ist, wird die Tabelle der höchsten niedersächsischen Spielklasse neu sortiert. Sämtliche Partien der beiden Vereine werden aus der Wertung genommen.
Das Duo aus dem Bezirk Weser-Ems muss damit aus der 5. Liga absteigen. Aber wohin die Reise geht, entscheidet sich erst nach Saisonende. Gelingt die angestrebte Sanierung und bringen die beiden Vereine auch die „Pflicht-Freundschaftsspiele“ in der Oberliga regelkonform über die Bühne, geht es für Nordhorn und Emden in der kommenden Saison in der Landesliga weiter. Wird eine dieser Bedingungen nicht erfüllt, müssen die Vereine auf Kreisebene einen Neuanfang starten.
Betroffen von der Streichung der Resultate ist auch Ligakonkurrent VfL Osnabrück II. Die Punktgewinne gegen Emden (3:0) und Nordhorn (1:1) gehen zwar verloren, aber der 4. Tabellenplatz bleibt erhalten. „Letztlich haben alle Konkurrenten unter dieser Situation zu leiden“, bleibt Joe Enochs gelassen. Der VfL-Coach steht aber den anstehenden „Pflichtspielen ohne Wertung“ gegen Emden (26.2.) und in Nordhorn (29.4.) kritisch gegenüber: „Das macht keinen Sinn und verursacht nur Kosten.“ Das U-21-Team der Lilaweißen darf nur in die Regionalliga aufsteigen, sollten auch die VfL-Profis den Klassensprung (in die 2. Bundesliga) schaffen. Durch die Regionalliga-Reform (fünf statt bisher drei Staffeln) wird es in dieser Saison mindestens vier Aufsteiger aus der Oberliga geben.
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