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Hollage bereit für den Frühstart
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Autor: Martin Heuer 02. Februar 2012 19:38 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Duo wieder fit – Unmut über Abstiegsregel

Hollage bereit für den Frühstart

Hollage. Gehen die Landesligakicker von Blau-Weiß Hollage tatsächlich als Frühstarter in das Fußballjahr 2012? Zweifel sind angebracht, denn die Wettersituation gefährdet die Nachholpartie beim TuS Heidkrug am Sonntag (14 Uhr) gewaltig. „Wir gehen trotzdem erst einmal davon aus, dass wir spielen müssen“, sagt Hollages Obmann Norbert Brümmer.

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Die Blau-Weißen wären die ersten Amateurfußballer aus der Region, die nach der Winterpause wieder um Punkte spielen würden. Denn selbst Oberligist VfL Osnabrück II (Testspiel am Sonntag gegen den Regionalligisten SV Wilhelmshaven) gönnt der Spielplan noch eine weitere Woche Pause. „Es wäre natürlich schöner, wenn wir in zwei Wochen mit einem Heimspiel gegen Schüttorf starten könnten“, gesteht Brümmer.

Der Wunsch könnte durchaus Realität werden, denn die ebenfalls für Sonntag angesetzten Landesliga-Partien in Oldenburg und Schüttorf wurden bereits abgesagt. Gerüstet für den Neustart scheinen die Hollager nach den guten Eindrücken in den aktuellen Testspielen gegen Eintracht Rheine (2:1) und VfL Osnabrück II (2:5) durchaus, zumal die in der Hallensaison verletzten Offensivkräfte Maik Dorenkamp und Mursel Smakolli wieder einsatzbereit sind.

Neben dem Rekonvaleszenten Alexander Nedimovic fehlt lediglich Michael Beuke, der aus beruflichen Gründen zu seinem Heimatverein SC Halen zurückkehrte. Die Gerüchte, dass Trainer Thomas Lüken zum Saisonende nach elfjähriger Tätigkeit seinen Dienst am Benkenbusch quittieren könnte, weist Brümmer zurück: „In der Pause wird immer viel spekuliert, aber das stimmt nicht. Wir werden uns in den nächsten Tagen abschließend unterhalten.“

Ein anderes Thema beschäftigt die Hollager wie die Kollegen in Melle, Bad Rothenfelde und Georgsmarienhütte besonders intensiv: die Folgen der Insolvenzen der Oberligisten Kickers Emden und Eintracht Nordhorn. Sollten beide Vereine finanziell „überleben“ und die Rückrundenspiele in der Oberliga bestreiten, erhielten sie in der kommenden Saison das Startrecht für die Landesliga. Womit sich die Zahl der Absteiger dort von den geplanten vier auf sechs erhöhen könnte. „Das hat mit sportlicher Fairness nichts mehr zu tun“, äußert Brümmer stellvertretend für das regionale Quartett seinen Unmut über diese Regelung.

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