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„Damit noch mehr Talente den Sprung zu Profis schaffen“
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„Damit noch mehr Talente den Sprung zu Profis schaffen“
„Damit noch mehr Talente den Sprung zu Profis schaffen“
Osnabrück. Ab dem 1. September arbeitet Roland Twyrdy, im sechsten Jahr Coach der A-Junioren, beim VfL Osnabrück als hauptamtlicher Jugendtrainer.
Herzlichen Glückwunsch, Herr Twyrdy. So plötzlich hauptamtlicher Jugendtrainer beim VfL?
Es war eine Frage der Zeit wegen der Belastung, denn alle anderen Vereine der A-Junioren-Bundesliga arbeiten mit hauptamtlichem Trainer. Der VfL jetzt auch deshalb, weil wir das Projekt Eliteschule des Fußballs angehen.
Das heißt, Sie sind auch vormittags eingespannt?
Ja, weil wir eine noch bessere Verbindung von schulischer und beruflicher Ausbildung mit dem Fußball erreichen wollen. Dafür brauchen wir mehr Manpower, und deshalb arbeite ich jetzt hauptberuflich beim VfL, stundenweise wie bisher noch bis Januar 2012 als Berufseinstiegsbegleiter für die Arbeitsagentur, ansonsten vormittags zum Beispiel zwei- bis dreimal pro Woche zwei Stunden mit den Talenten im Schulzentrum Sonnenhügel.
Warum gerade am Sonnenhügel?
Weil es sich um eine sportbetonte Schule handelt, in der es alle drei Schulformen gibt und in der Dodesheide optimale Trainingsmöglichkeiten. Es ist für dieses Projekt die ideale Schule.
Und weil dort ja bereits Sportfördergruppen im Fußball laufen, die Sie nun übernehmen?
Nur zum Teil. Marek Wanik und Wolfgang Stahmeyer kümmern sich weiter um die Jüngsten in der Sportfördergruppe, ich mehr um die Talente der Klassen 8 bis 10, die teils bereits beim VfL oder in GMHütte oder bei Rasensport spielen. Auch zwei Mädchen sind erfreulicherweise dabei.
Also eine Arbeit, die nicht nur dem VfL dient?
Das ist keine VfL-Geschichte, die wir da betreiben, auch wenn wir sie an unser Junioren-Leistungszentrum anbinden. Es ist vor allem wichtig, Fußball und Schule unter einen Hut zu bringen, dass die Rädchen ineinandergreifen. Das ist der nächste Schritt in unserer Professionalisierung, in unserer ganzheitlichen Ausbildung, um zusammen mit dem Verband und der Schule die Talente weiter an den Profifußball heranzuführen. So wie es der DFB mit seinen Eliteschulen will, nämlich damit noch mehr Spieler den Sprung in den Profifußball schaffen.
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