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Tippspiel
Arbeitsverweigerung
MEPPEN. Achim Hollerieth war fast sprachlos. „Unerklärlich“, fasste Meppens A-Jugend-Trainer die gestrige 0:7-Heimniederlage gegen den VfB Lübeck zusammen.
Die Gäste waren auf Kunstrasen drei Klassen besser als der SVM. Das Lübecker „Dreigestirn“ Tarik Cosgun (4 Tore), Mustafa Zazai und Ahmet Arslan führte die Gastgeber regelrecht vor. Die Meppener zeigten keine Gegenwehr, gingen in keinen Zweikampf, kamen stets zu spät und nahmen die Niederlage einfach hin. „Das war nichts, rein gar nichts“, war Hollerieth fassungslos.
Die ersten vier Tore schoss Cosgun (10., 25., 52., 63.). Philip Moldt erzielte das 5:0 (71.) Arslan den Treffer Nummer sechs (81.), und der eingewechselte Zisis Angelos Naoum setzte den Schlusspunkt zum 7:0 (84.).
Der SV Meppen hatte nicht eine Chance, erstarrte förmlich in Ehrfurcht vor dem schön anzusehenden Spiel der Gäste. Ein desolater Auftritt des SV Meppen, der für die Zukunft Angst machen muss, denn der SVM ließ klar die Regionalligatauglichkeit vermissen. „So kann und darf man nicht auftreten. Im Profifußball würde das als Arbeitsverweigerung gewertet“, ärgerte sich Hollerieth über die Einstellung seiner Mannschaft, die sich ohne Gegenwehr einfach abschießen ließ.
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