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TuS Lingen plant die Zukunft mit Kues und Menken
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TuS Lingen plant die Zukunft mit Kues und Menken
TuS Lingen plant die Zukunft mit Kues und Menken
Lingen. Personelle Weichenstellung beim Fußball-Bezirksligisten TuS Lingen: Mit Johannes Kues kehrt im Sommer ein ehemaliger Jugendspieler zum Tabellenzweiten zurück. Zudem unterstützt Ex-Coach Thomas Menken mit sofortiger Wirkung den jetzigen Amtsinhaber Christian Bruns.
Zur neuen Saison streift Kues, der kürzlich ein halbes Jahr studienbedingt in Valencia weilte, wieder das Trikot des TuS Lingen über. Bei den Rot-Gelben durchlief er einst den Jugendbereich. Aktuell spielt Kues noch beim Landesligisten SV Mesum. „Johannes kommt nicht sofort, sondern erst im Sommer. Er hat lange Jahre in Biene gespielt. Wir hatten immer ein sehr gutes Verhältnis. Aus einer Bierlaune ist dann die Idee entstanden“, freut sich Bruns über Kues’ Zusage. Zwei Gründe sprachen gegen eine sofortige Rückkehr. Zum einen wolle Kues seinen Vertrag in Mesum erfüllen, so Bruns. „Zudem haben wir auf dieser Position im Moment nicht unbedingt Handlungsbedarf.“
Dass Kues in der neuen Saison – möglicherweise eine Klasse höher in der Landesliga – eine enorme Verstärkung sein wird, davon ist Bruns fest überzeugt. „Er ist ein Fußballer von Format, der uns weiterbringt. Er kann auf der sechs oder zehn spielen, ist Linksfuß und charakterstark. Ein intelligenter Spieler mit guter Übersicht. Einfach ein Topspieler.“ Daneben passe Kues in das Lingener Konzept, ehemalige Spieler zurückzuholen.
Apropos zurückholen: Bis März 2008 war Thomas Menken Trainer in Lingen. Er wurde damals von Jochen Wessels abgelöst. Seitdem war Menken häufiger Zaungast bei den TuS-Heimspielen. Ab sofort soll er seinen Fußballsachverstand einbringen und seine Kontakte nutzen. „Thomas und ich sind gute Freunde. Wir kennen uns aus der gemeinsamen Zeit in Biene. Ich war dort damals unter ihm Spieler“, sagt Bruns. Beide hätten einen engen Draht zueinander. „Ich mache das als Freundschaftsbereich“, stellt Menken klar. Die Sache sei auf Initiative von Christian Bruns gelaufen. „Er hat jemanden gesucht, der ihn unterstützt. Wir telefonieren fast jeden Tag miteinander.“ Zunächst hatte Menken versucht, andere Personen ins Boot zu hieven. Als dieser Versuch scheiterte, ging er selber beim TuS an Bord.
Bei Heimspielen wird Menken, der keinen offiziellen Posten bekleiden wird, zumeist vor Ort sein, auswärts dagegen nicht. Zudem will er Bruns einmal pro Woche unterstützen. „Seine Aufgabe wird sein, sich managermäßig um den Kader zu kümmern“, skizziert Bruns Menkens Aufgabenfeld. Nach dem Weggang von Freundeskreis-Sprecher Hans-Dieter Schmidt habe es laut Bruns eine Riesenlücke gegeben, wobei sich Menken nicht direkt als Schmidt-Nachfolger sieht. Nach eigener Aussage will er Spieler beobachten und sich sonst im Hintergrund aufhalten. Gemeinsam trieben Bruns und Menken die Kues-Verpflichtung voran.
Lingen war Menkens letzte Trainerstation. „Eigentlich war damals geplant, dass ich im Sommer Sportlicher Leiter werde. Das hat aber nicht geklappt. Nun hat sich wieder etwas entwickelt, zumal die handelnden Personen von damals nicht mehr im Verein sind“, betont Menken. Bevor er in Lingen anheuerte, zeichnete Menken für die SG Freren, SV Holthausen/ Biene und Union Lohne als Trainer verantwortlich. Als Spieler war der gebürtige Schepsdorfer für Freren, Lingen und Biene aktiv.
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