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Tippspiel
TuS löscht Derbyfeuer in Spelle
hwe EMSLAND. Als letzte Mannschaft in der Fußball-Bezirksliga hat es auch den SC Spelle-Venhaus erwischt. Das bislang ungeschlagene Team verlor ausgerechnet das Südderby gegen den TuS Lingen mit 0:2.
Bereits nach zwölf Minuten war das Spiel entschieden. Als die Hausherren noch gar nicht wach waren und gar nicht so richtig mitzubekommen schienen, was passiert, lagen sie bereits 0:2 zurück. Nach einem Eckstoß von dem sehr gut aufgelegten Sebastian Friedemann köpfte Marcel Fock den Ball vom Elfmeterpunkt völlig frei stehend zur Lingener Führung ein (10.). Das 0:2 nur zwei Minuten später erzielte Perparim Kurpali ebenfalls per Kopf nach einer scharfen Hereingabe wiederum von Sebastian Friedemann, der auf der rechten Angriffsseite schneller schaltete als die gesamte Speller Abwehr. Nach der sicheren Führung zog sich der TuS etwas zurück und wartete auf Konter. Wer dachte, dass die Platzherren nun alles nach vorne werfen würden, wurde eines besseren belehrt. „Lingen hat verdient gewonnen. Wir waren einfach zu harmlos. Es fehlte ein Hallo-Wach-Effekt“, erkannte Spelles Fußballobmann Jürgen Wesenberg. Seine Mannschaft schaffte es zu keinem Zeitpunkt der Partie, ihren ehemaligen Torwart Roman Frik im Lingener Kasten ernsthaft in Verlegenheit zu bringen.
Der VfL Herzlake hat sich langsam eingeschossen: Er gewann gegen den ASC Grün-Weiß Wielen 4:2 (1:0). André Hues, der an allen VfL-Toren beteiligt war, eröffnete mit seinem siebten Saisontor den Torreigen (45.). Direkt nach der Pause erhöhte Musli Muslija auf 2:0 (47.). Nur zwei Minuten später gelang den Gästen der Anschlusstreffer. „Unsere Defensive war heute nicht so souverän und hat quasi um Gegentore gebettelt“, sagte Herzlakes Coach Friedhelm Lübken. In einer turbulenten Schlussphase reichte es aber dennoch zum verdienten Dreier für den VfL, der in der 81. Spielminute sogar den Ausgleich hinnehmen musste. Lübken bewies mit der Einwechslung von Sebastian Keller in der 82. Minute ein glückliches Händchen. Kaum stand der Herzlaker auf dem Platz, da gelang ihm ein schöner Pass auf Christian Sabel, der durch den Wielener Torwart im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Sabel selbst zur 3:2-Führung (83.). Den Schlusspunkt setzte Sebastian Keller mit seinem Tor zum 4:2-Endstand selbst. „Jetzt freuen wir uns auf das Derby gegen den TuS Lingen“, sagte ein glücklicher Friedhelm Lübken.
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