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Spelle muss sich „neu finden“
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Quelle: hwe/Lingener Tagespost 05. August 2011 13:43 Uhr

Landesliga-Absteiger empfängt zum Auftakt den VfL Herzlake

Spelle muss sich „neu finden“

Spelle. Mit einem Heimspiel gegen den VfL Herzlake startet der Landesliga-Absteiger SC Spelle-Venhaus am Sonntag um 15 Uhr in die neue Saison der Fußball-Bezirksliga. Neu ist auch Trainer Siggi Wolters, der sich im Verein und dem Umfeld allerdings bestens auskennt. Schließlich wohnt er nur einen Steinwurf vom Sportgelände an der Venhauser Straße entfernt und hat die Schwarz-Weißen bereits vor einigen Jahren in der Niedersachsenliga betreut.

 
Behaupten will sich der SC Spelle-Venhaus (hier mit Erdem Cosar) gegen den VfL Herzlake. Foto: Doris Leißing  Vergrößern

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„Nach einem Abstieg muss sich die Mannschaft erst einmal wieder neu finden, mit dem neuen Spielsystem vertraut machen und Selbstvertrauen tanken“, sagt Wolters. Sein Team sei auf einem guten Weg, die Vorbereitung ordentlich verlaufen. Bei dieser Einschätzung hat der Coach vor allem die Spielweise und weniger die Ergebnisse der Testphase im Blick. Der 2:0-Sieg im Bezirkspokal bei Ligakonkurrent Olympia Laxten brachte die Speller zwar in Runde zwei, Wolters missfiel allerdings der Auftritt. „Das war unsere mit Abstand schlechteste Leistung“, urteilte er nach dem ersten Pflichtspiel. Allerdings wäre solch ein kurzfristiger Rückschritt im Laufe einer Vorbereitung völlig normal und „nicht überzubewerten“. Gegen Herzlake erwartet er eine deutliche Steigerung.

Die Gäste sind nach ihrer 2:4-Niederlage bei Vorwärts Nordhorn nicht mehr im Pokalwettbewerb vertreten. Für Trainer Friedhelm Lübken ist das allerdings kein Beinbruch. „Der Punktspielstart in Spelle hat für uns eine wesentlich größere Bedeutung“, betont Lübken. Für ihn zählt der SCSV zwar zum absoluten Favoritenkreis im Titelrennen. Dennoch strebt er einen positiven Start an, um im weiteren Saisonverlauf möglichst wenig mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben. In den Trainingseinheiten stellte Lübken zuletzt die Abwehrarbeit in den Mittelpunkt. „Wir haben gegen Vorwärts zu viele Abstimmungsschwierigkeiten und zu viel zugelassen“, hofft Lübken, dass seine Mannschaft aus den Fehlern lernt.

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