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Radprofis Voigt und Gerdemann bei Fernfahrten top
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Quelle: dpa 10. März 2010 18:55 Uhr


Radprofis Voigt und Gerdemann bei Fernfahrten top

Radprofi Jens Voigt jubelt über die Gesamtführung bei Paris-Nizza. vergrößern

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Aurillac. Die beiden deutschen Radprofis Jens Voigt und Linus Gerdemann haben sich an die Spitze von zwei prominent besetzten Fernfahrten gesetzt. Der Berliner Voigt streifte sich das Gelbe Trikot bei Paris-Nizza über.
Milram-Kapitän Linus Gerdemann übernahm mit seinem Etappensieg gleich zu Beginn der 45. Auflage von Tirreno-Adriatico die Führungsposition. «Ich fühle mich stark und wir als Team haben uns hier einiges vorgenommen», sagte Gerdemann.

Dem 38 Jahre alten Voigt reichte auf der dritten Etappe von Paris-Nizza ein vierter Platz, um den Niederländer Lars Boom an der Spitze der Gesamtwertung abzulösen. Den Tagessieg sicherte sich in Aurillac der Slowake Peter Sagan vor dem Spanier Joaquim Rodriguez und dem Iren Nicolas Roche. Hinter Voigt kamen der Eschborner Tony Martin und Tour-de-France-Sieger Alberto Contador (Spanien) auf den Plätzen fünf und sechs ins Ziel. In der Gesamtwertung führt Saxo-Bank-Fahrer Voigt nun vor Sagan (6 Sekunden Rückstand) und dem Spanier Luis-Leon Sanchez (+9).

Bei Tirreno-Adriatico bescherte Gerdemann dem Dortmunder Milram- Team den dritten Saisonsieg. Der 27-Jährige aus Münster gewann die erste Etappe nach 148 Kilometern von Livorno nach Rosignano im Sprint einer Vierergruppe. Zweiter wurde der Spanier Pablo Lastras vor dem Dänen Matti Breschel. «Ich bin selbst überrascht, dass ich gewonnen habe. Gewöhnlich sprinte ich ja nicht», kommentierte Gerdemann den Ausgang des Rennens.

Für Gerdemann war es nach seinem Tagessieg bei der Mallorca Challenge der zweite Erfolg in dieser Saison. Seine Team-Kollegen hatten den Coup in Italien perfekt vorbereitet: Erst attackierte in der Schlussphase Fabian Wegmann, dann sorgte der Niederländer Niki Terpstra dafür, dass die Topsprinter nicht ins Finale eingreifen konnten. «Wir haben in der rennentscheidenden Passage immer wieder attackiert und uns die Chance zum Sieg ermöglicht. Linus war sehr aufmerksam und hat die Etappe ganz clever für uns gewonnen», sagte Milrams Sportlicher Leiter Christian Henn. 


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