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Weltcup-Pech für Riesch - Vonn vor großem Sieg
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Quelle: dpa 07. März 2010 15:54 Uhr


Weltcup-Pech für Riesch - Vonn vor großem Sieg

Crans Montana. Bei den Winterspielen war Doppel-Olympiasiegerin Maria Riesch die Nummer 1, im Weltcup hat Lindsey Vonn wieder das Kommando übernommen.

 
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Lindsey Vonn freut sich über Rang zwei beim Super-G. Der Kanadier Erik Guay fährt beim Super-G in Kvitfjell zum Sieg. Der Schweizer Didier Cuche ist Gesamtsieger im Abfahrts-Weltcup. Dominique Gisin aus der Schweiz jubelt über ihren Sieg beim Super-G. Julia Mancuso aus den USA passiert beim Super-G ein Tor.

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Die US-Skirennfahrerin gewann in Crans Montana in der Schweiz mit dem Abfahrts-Weltcup nicht nur ihre dritte Disziplin-Wertung des Winters, sondern schob sich auch beim Kampf um die Große Kristallkugel mit 245 Punkten vor Riesch fast uneinholbar nach vorne. Beim ersten Weltcup-Wochenende nach Olympia und dem letzten vor dem Saison-Finale in Garmisch-Partenkirchen gewann Vonn zunächst die Abfahrt, im Super-G am folgenden Tag lag nur die Schweizerin Dominique Gisin vor ihr. Riesch belegte die Plätze sechs und acht. Bei den Herren siegten in Kvitfjell/Norwegen der Kanadier Erik Guay (Super-G) und der Schweizer Didier Cuche (Abfahrt) gegen den Olympia-Frust. Cuche holte sich damit auch die Disziplin-Saisonwertung.

Stephan Keppler konnte dagegen nichts gegen die Olympia-Enttäuschung tun. Platz 42 in der Abfahrt und Rang 22 im Super-G reichten nicht für ein Ticket zum Weltcup-Finale, das ein Jahr vor der WM auch Generalprobe für den Höhepunkt des nächsten Winters ist. Bei den Herren ist damit Felix Neureuther einziger Vertreter des Deutschen Skiverbandes, der bei den Damen um die Olympiasiegerinnen Riesch und Viktoria Rebensburg sowie Kathrin Hölzl in Mannschaftsstärke an den Start geht. «Wenn wir Glück mit dem Wetter haben, könnte das ein cooles Ski-Fest zum Saisonschluss werden», sagte Alpin-Direktor Wolfgang Maier. Der überraschende Platz fünf von Viktoria Rebensburg in der Abfahrt war das beste DSV-Ergebnis des vor allem vom Wind beeinflussten Wochenendes, «das man sich besser vorgestellt hätte».

War Rebensburg bei ihrem mit Abstand besten Karriere-Ergebnis in einer Weltcup-Abfahrt begünstigt von Wind und Wetter, so hatte Riesch damit Pech. Und nicht nur damit. Die Absage der Super-Kombination am 12. März brachte sie um weitere Chancen auf eine Aufholjagd beim Kampf um die Gesamtwertung. «Ich habe schon Einiges verloren. Der Ausfall der Super-Kombi hat mir wehgetan und in der Abfahrt lief es auch eher gegen mich», sagte die 25-Jährige, die aber nach zweimal Gold bei Olympia die programmierte neuerliche Niederlage um die Große Kristallkugel verschmerzte.

«Es ist nicht so schlimm. Ich bin trotzdem eine sensationelle Saison gefahren und Doppel-Olympiasiegerin geworden», sagte die Slalom-Weltmeisterin, die in ihrer Spezialdisziplin die kleine Kugel verteidigen will. «Weltcup-Finale zu Hause im eigenen Ort ist was ganz Besonderes». Eine zweite Chance auf eine Disziplin-Wertung bietet sich Hölzl im Riesenslalom.

Bei den Damen sind drei von fünf Wertungen und wohl auch das Gesamtklassement zugunsten von Vonn entschieden, bei den Herren sind zwei von fünf Entscheidungen gefallen. Nach dem Sieg von Benjamin Raich in der Kombination holte sich der in Vancouver enttäuschende Cuche die Abfahrtskugel. «Leider hat es nicht geklappt bei Olympia, aber es ist schön, dass ich noch eine Kugel hole», sagte der 35-Jährige. Im Kampf um die Gesamtwertung hat er als Dritter mit 846 Punkten ebenso wie der Vierte, der norwegische Super-G-Olympiasieger Aksel Lund Svindal (801 Zähler), nur noch Außenseiterchancen. Hier geht es zwischen Raich (1019) und Carlo Janka aus der Schweiz (973) um den Titel.

Stephan Keppler zog in Kvitfjell ein frustrierendes Fazit seiner Weltcup-Saison. «Ich habe nur zwei gute Ergebnisse eingefahren. Wenigstens hat es für Olympia gereicht, aber sonst war's nix», sagte der 27-Jährige. Andreas Strodl beendete die Abfahrt als 34., im Super-G schied er aus.  Mehr Sport

 
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