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Mavericks jagen Lakers: 11. Sieg in Serie
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Quelle: dpa 07. März 2010 13:12 Uhr


Mavericks jagen Lakers: 11. Sieg in Serie

Chicago. Basketball-Star Dirk Nowitzki und seine Dallas Mavericks sind auf der Rekordjagd in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga nicht zu stoppen. Mit dem 122:116 bei den Chicago Bulls feierten die Texaner ihren elften Sieg in Serie.

 
Dirk Nowitzki klatscht nach einem Punktgewinn mit einem Teamkollegen ab.  Vergrößern

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Selbst den Ausfall der verletzten Stars Jason Terry, Brendan Haywood und Erick Dampier steckten die Mavericks weg. Wie schon am Vortag beim 108:100 gegen die Sacramento Kings war Nowitzki neben dem erst 22 Jahre alten Rookie Rodrigue Reaubois (24 Punkte), Caron Butler (24) sowie dem glänzenden Playmaker Jason Kidd der überragende Spieler der «Mavs». Der Würzburger steuerte 27 Punkte zum Sieg bei, holte fünf Rebounds und gab zwei Assists.

Allein im vierten Viertel gelangen dem 2,13 Meter-Mann 13 Punkte aus fünf von sechs Versuchen und der Pass auf Butler zum 122:116-Endstand. Mit dem 21. Auswärtssieg bei 12 Niederlagen bestätigte Dallas Rang drei im Ranking der besten NBA-Mannschaften in fremden Hallen hinter den Boston Celtics (22:10) und Cleveland Cavaliers (22:11). Nach dem Montag-Match in Minnesota kommt Dallas dazu noch in den Genuss einer Heimspielserie bis zum 20. März gegen New Jersey, New York, Chicago und Boston.

«Wir sind ein Team mit einigen der besten NBA-Alltime-Pointguards, die die Show bestimmen. Aber alles steht und fällt mit Nowitzki und Kidd», lobte «Mavs»-Coach Rock Carlisle die nimmermüden Antreiber. Der fast 37 Jahre alte Kidd blüht von Minute zu Minute mehr auf. Mit 11 Rebounds, 15 Assists und sechs Punkten überragte er wie schon gegen Sacramento auch gegen Chicago. «Ich fühle mich einfach wohl und topfit wie ein Rookie», sagte Kidd. Allerdings musste Dallas die letzten Kräfte mobilisieren, um sich nicht von den Bulls überraschen zu lassen.

Angeführt von Derrick Rose, der aus 22 Würfen 34 Punkte holte, rückte Chicago den Gästen in der zweiten Hälfte immer dichter auf den Pelz. «Wir haben alle Tricks versucht, die Abwehrformationen und die Zonendeckung variiert, als bei uns kaum noch was lief», zog Nowitzki Bilanz nach mehr als zweieinhalb Stunden vor 21 737 Zuschauern im United Center von Chicago. «Aber irgendwann ging auch ihnen die Luft aus», meinte der deutsche Nationalspieler, der wieder knapp 40 Minuten auf dem Parkett stand.

In der Western Conference liegt Dallas mit 43 Siegen bei 21 Niederlagen weiter auf Platz zwei hinter Titelverteidiger Los Angeles Lakers (46:17). Die Champions aus L.A. leisteten sich allerdings innerhalb von 48 Stunden je eine Niederlage bei den Charlotte Bobcats und Miami Heat. Aber auch Eastern-Conference-Spitzenreiter Cleveland schwächelte beim 85:92 bei den Milwaukee Bucks, bleibt aber mit 49:15 Siegen vor Orlando (43:20) das dominierende Team der gesamten NBA.  Mehr Sport

 
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