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Bayer kämpft als „Missionar“
Kein Wunder, dass sich Matthias Johannes Bauer für eine alte Sportart einsetzt. Der 30-Jährige hat sein Hobby Geschichte zum Beruf gemacht, indem er sich besonders für das Mittelalter interessiert und damit auch für den Schwertkampf, der heute als Moderne Schwertkunst betrieben wird. Und das mit ihm als lizenziertem Fach übungsleiter und Präsidenten des von ihm 2003 gegründeten Verbandes für Moder ne Schwertkunst in Bayern.
Doch Kampf ist Kampf mit einem Schwert aus Holz, vorwiegend Buche, aber auch Esche möglich, 1,20 Meter lang, 50 Euro teuer für den Anfänger, 100 und mehr für den Fortgeschrittenen, mit einem bewusst beschwerten Griff, damit das Schwert nicht kopflastig wird. Eine wegen der langen Schritte weite Trainingshose und ein normales Shirt genügen zum Einstieg, danach ist ein Anzug wie im Karate-Sport gut geeignet, dazu eine Maske, wie im Fechten notwendig neben einem im Eishockey bekannten Halsschutz, denn mit dem klassischen Degenfechten, das ebenso wie der Umgang mit dem Schwert seine Wurzeln im 16. Jahrhundert hat, hat die Moderne Schwertkunst viel gemeinsam.
Und genau auf diese Quellenangabe stützt sich der Historiker Bauer, auch wenn mittelalterliche Schätze für seine Arbeit beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs verloren gingen, um als Sportler Bauer andere mit seiner Begeisterung für ein fairen Schwertkampf anzustecken. In Osnabrück ab dem 12. November immer donnerstags ab 18.30 Uhr mit einem Schnupperkurs beim Verein Bailung, Hannoversche Straße 18, Kontakt unter Telefon 0541/4098253.
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05.02.2011
