Netiquette Guidelines


„Vergiss niemals, dass auf der anderen Seite auch ein Mensch sitzt!“


Die Wege zueinander sind kürzer geworden, der Draht zueinander besser, schneller und intensiver. Das ist gut und stärkt langfristig das Miteinander von Zeitung und Leser. Dass es dabei zwischenzeitig auch mal zu einigen Meinungsverschiedenheiten und Reibungsverlusten kommt, ist menschlich. Leider werden aber immer wieder effiziente und sachliche Debatten zuletzt dadurch abgebrochen, dass einige Mitglieder die Grenze des normalen Miteinanders überschreiten. NOZ MEDIEN begrüßt den offenen und ehrlichen Austausch untereinander. Ziel der Netiquette ist es daher, eine möglichst für alle Teilnehmer angenehme Art der Kommunikation zu etablieren. Deswegen gilt es, wie im zwischenmenschlichen Bereich, auch im digitalen Leben gewisse Standards einzuhalten.

Grundregeln


  • Auf der anderen Seite sitzt immer ein Mensch, der seine Vorlieben und Abneigungen hat.

  • Man sollte immer daran denken, dass das Gegenüber andere Moralvorstellungen haben kann. Respektieren Sie Ihr „Gegenüber“. Ein höflicher, respektvoller, sachlicher und freundlicher Umgangston ist hierfür Grundvoraussetzung.

  • Ironie und Sarkasmus sind schlecht für den Leser erkennbar – aus dem Grund vermeiden Sie so etwas bitte. Sollen Sie dennoch davon Gebrauch machen wollen, kennzeichnen Sie dieses bitte entsprechend deutlich z.B. durch Smileys, etc..

Die wichtigsten Regeln für Beiträge und Kommentare


  • Erst lesen, dann denken, dann posten – Denn, das Internet vergisst nicht!

  • Fassen Sie sich kurz! Kommentare sollten nicht länger als maximal 500 Zeichen sein.

  • Ihre Artikel sprechen für sich und sollten Ihre Visitenkarte sein. Die anderen Leser kennen und beurteilen Sie nur anhand Ihrer Beiträge und Kommentare. Versuchen Sie daher, Ihre Beiträge verständlich und möglichst ohne Rechtschreibfehler zu verfassen.

  • Benutzen Sie darüber hinaus aussagekräftige Überschriften und Betreffzeilen und nutzen Sie formale Gestaltungsmöglichkeiten z.B. Absätze, um Ihre Beiträge besser lesbar zu machen.

  • Nehmen Sie sich Zeit, wenn Sie einen Kommentar oder Leserbeitrag verfassen: Bedenken Sie die elementaren Grundsätze, die einen guten Beitrag ausmachen:

    • Beantworten Sie bereits in den ersten Sätzen Ihres Beitrags die relevantesten Fragen: Wer, was, wann, wie, warum!

    • Ein guter Kommentar bezieht sich immer auf den jeweiligen Artikel oder das Thema der Diskussion. Mit anderen Worten: Er ist relevant.

    • Die eigene Meinung sollte in Ihrem Beitrag mit klaren Argumenten begründet werden.

    • Wenn Sie auf andere Medien verweisen wollen, nutzen Sie aussagekräftige Links.

    • Der Verlag Neue Osnabrücker Zeitung ist nicht für die verlinkten Inhalte verantwortlich und prüft diese nicht systematisch. Wir behalten uns aber vor, Links zu entfernen, falls die verlinkten Inhalte gegen die hier aufgeführten Regeln verstoßen.

    • Verfassen Sie Ihre Beiträge in deutscher Sprache.Kurze englische Zitate können gegebenenfalls benutzt werden.

    • Beachten Sie Groß- und Kleinschreibung. Vermeiden Sie darüber hinaus übermäßigen Gebrauch von Großschreibung. Dieses wird zumeist als „Schreien“ oder „Brüllen“ gedeutet.

  • Beachten Sie stets das Urheber- und Verwertungsrecht. Sollten Sie fremde Inhalte wiedergeben, stellen Sie sicher, dass diese zur Verbreitung freigegeben sind oder Sie über das Verwertungsrecht verfügen. Veröffentlichen Sie nie mehr als kurze Ausschnitte. Näheres regeln die Nutzungsbedingungen.

  • Achten Sie auch bei Zitaten auf die gesetzlichen Bestimmungen! Kennzeichnen Sie diese deutlich und gehen Sie sparsam mit Zitaten um. Darüber hinaus ist ein direktes Kopieren von Artikeln von anderen Medien nicht gestattet (sog. Copy/Paste)

  • Siezen Sie im Sinne des guten Miteinanders und des gegenseitigen Respekts ihren Gesprächspartner, sofern Sie ihn nicht persönlich kennen.

  • Reagieren Sie besonnen auf vermeintliche Provokationen! Gerade im Internet ist es in diesem Fall ratsam, sich dann erst einmal zurückzulehnen und durchzuatmen, um nicht vorschnell durch unbedachte Kommentare dafür zu sorgen, dass sich eine automatische, emotionale Spirale entwickelt, die sich dann im Anschluss unkontrolliert zuspitzt. Damit ist weder der Gemeinschaft noch dem Einzelnen gedient, der vielleicht nach der Veröffentlichung selbst wünschte, manche Sätze nicht geschrieben zu haben.

Nicht willkommen sind:


  • Beleidigungen, persönliche Angriffe und Provokationen – weder von Lesern, Personen des öffentlichen Interesses noch von Gruppen
  • Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Chauvinismus, Populismus, Sexismus
  • Waffen- und Gewaltverherrlichung
  • Aufruf zur Gewalt und zu Straftaten und Drohungen
  • Aufrufe zu Kampagnen, Demonstrationen und Kundgebungen jeglicher politischer Richtung
  • Spekulationen, Diffamierungen und Verleumdungen
  • Verdächtigungen, Unterstellungen oder Theorien, die nicht überprüfbar sind und nicht durch Argumente oder glaubwürdige Quellen belegt werden.
  • Veröffentlichung eindeutiger, personenbezogener oder personenbeziehbare Daten
  • Werbung und rein kommerzielle Inhalte
  • Werbung für Parteien
  • Einstellen von Beiträgen und Kommentaren aus anderen Foren und Blogs
  • Die Veröffentlichung privater Korrespondenz (Briefe, E-Mails, etc.)
  • Spendenaufrufe
  • Störende Kommentare
  • Cross- und Multipostings

Wir behalten uns daher vor Kommentare zu löschen, wenn sie gegen die oben genannten Grundsätze verstoßen, unverständlich, zusammenhanglos oder nicht weiterführend sind oder die Wortwahl ausfallend ist.
Bei Nichteinhaltung löschen wir entsprechende Kommentare nachträglich.
Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung der Kommentare.
Wir behalten uns vor, Nutzerinnen und Nutzer, die wiederholt oder schwer gegen unsere Regeln verstoßen vorübergehend oder dauerhaft von unseren Plattformen auszuschließen. Natürlich besteht bei der Beurteilung der Kommentare stets ein Ermessensspielraum. Wir sind an einer lebhaften Diskussion interessiert. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht indes nicht. Auch ein Anspruch auf Begründung bei Nichtveröffentlichung besteht insbesondere dann nicht, wenn gegen die oben genannten Regeln verstoßen wird.
Eine Diskussion zu gelöschten Inhalten wird daher nicht geführt.
Und schließlich ein letztes Wort zum Stichwort Zensur: Wir zensieren nicht. Das könnten nur ein Staat und seine Institutionen. Wir üben aber auf unseren Seiten das Hausrecht aus. Dabei sehen wir es als unsere wichtigste Aufgabe an, Ihnen eine konstruktive Diskussion zu ermöglichen.

Die Netiquette wird bei Bedarf ergänzt. Daher ist es ratsam, diese von Zeit zu Zeit erneut zu lesen!
Anregungen und Feedback können jederzeit an hilfe@noz.de geschickt werden.
Viel Spaß beim Schreiben und Lesen!