18.07.2016, 15:08 Uhr

Sanierung geht voran Arbeiten an Werlter Hauptstraße im Zeitplan


Werlte. Die Sanierung der Hauptstraße, die im Rahmen der Dorferneuerung derzeit durchgeführt wird, ist im Zeitplan. Laut Wilfried Schwarte vom Bauamt der Gemeinde sollen die Arbeiten bis zum Bundesschützenfest fertig sein.

Der erste Bauabschnitt der Maßnahme, die insgesamt in drei Teilen vollzogen werden soll, ist bereits fertig. Die Fahrbahn von der Loruper Straße bis zur Einmündung in die Marktstraße ist gepflastert. Auch eine neue Zufahrt zum Kirchenvorplatz sowie ein Teil der sanierten Kirchenmauer sind schon fertiggestellt worden. Seit dem 11. April wird gearbeitet.

Im zweiten Abschnitt wird nun der Teil von der Marktstraße bis in zur Sparkasse und zudem die Poststraße bis zum Hotel Cramer saniert. „Die EWE hat bereits Gasleitungen verlegt, derzeit folgen noch die Versorgungsleitungen des Wasserverbandes Hümmling“, erklärt Schwarte. Zudem werde derzeit noch an einem neuen Podest vor dem Kirchenportal gearbeitet. Die Arbeiten laufen im Zeitplan, fügt der Ingenieur hinzu.

Bis zum Bundesschützenfest, das am 9. September beginnt, soll der zweite Abschnitt fertig sein. Dann werden alle Übergänge der Baustelle zu den noch nicht sanierten Bereichen verkehrssicher hergestellt, so Schwarte.

Nach dem Schützenfestwochenende würden die Arbeiten zum dritten Abschnitt dann wieder aufgenommen. Dann soll der Abschnitt von der Poststraße bis zur Kreuzung Meyerhof/Kirchstraße beginnen.

Insgesamt wird die Hauptstraße auf einer Länge von 230 Metern und die Poststraße auf 120 Metern erneuert. Die Gesamtkosten für den Ausbau belaufen sich auf rund 1,34 Millionen Euro. Davon werden etwa 709.000 Euro über eine Zuwendung des Landes Niedersachsen gefördert, was 53 Prozent entspricht.

Der Ausbau der Straße samt Nebenanlagen soll der Verbesserung der Verkehrsverhältnisse sowie der Steigerung der Aufenthaltsqualität dienen. Straße und Nebenanlagen werden komplett barrierefrei gepflastert.

Im Vorfeld der Sanierung hatte es Probleme mit der Finanzierung gegeben. Die Fördermittel, mit denen die Gemeinde gerechnet hatte, waren erst nicht bewilligt worden. Kurze Zeit später gab es dann doch grünes Licht für das Bauprojekt, da die Landesregierung zusätzliche Mittel in Höhe von 14 Millionen Euro für die Dorferneuerungen bereitgestellt hatte.


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