21.02.2016, 13:22 Uhr

Projekt mit den Stadtwerken Carsharing in Wallenhorst jetzt mit Elektromobil

Carsharing in Wallenhorst jetzt auch mit einem Elektrofahrzeug: (von links) Lea Hoyer, Bürgermeister Otto Steinkamp und Walter Ostendorf stellen die neueste Errungenschaft vor. Foto: Horst TroizaCarsharing in Wallenhorst jetzt auch mit einem Elektrofahrzeug: (von links) Lea Hoyer, Bürgermeister Otto Steinkamp und Walter Ostendorf stellen die neueste Errungenschaft vor. Foto: Horst Troiza

Wallenhorst. Wallenhorst schwimmt mit dem Strom, genauer gesagt: mit der E-Mobilität. Ab sofort steht am Rathaus auch ein elektrisch betriebenes Stadtteilauto zur Verfügung. Kunden des Carsharing-Angebotes der Stadtwerke Osnabrück können das Fahrzeug nach der Online-Registrierung oder der persönlichen Anmeldung im Rathaus nutzen.

Trotz eines noch immer langsam voranschreitenden Prozesses sind elektrisch betriebene Fahrzeuge ein inzwischen nicht mehr zu übersehender Bestandteil des Verkehrs auf unseren Straßen. Umweltfreundlich und leise – zwei nicht von der Hand zu weisende Vorteile, die Autokäufer mehr und mehr überzeugen. Hauptkritikpunkte sind die limitierte Reichweite sowie der Anschaffungspreis, der heute noch nicht mit Serienproduktion hergestellten Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren mithalten kann.

Renault Zoe

Die Verwaltung im Wallenhorster Rathaus will bei der Popularisierung der Elektrofahrzeuge nicht abseits stehen. Aus diesem Grund hat sie zusammen mit den Stadtwerken Osnabrück das bereits existierende Programm Stadtteilauto um ein Auto mit Elektroantrieb erweitert. Neben einem Benzin getriebenen Toyota Aygo steht jetzt ein Renault Zoe mit Elektromotor zur Verfügung, der mit einer Reichweite von 240 Kilometern schon eine ansprechende Leistung zeigt. Besonders herausragend: „Die Ladezeit beträgt nur eine Stunde. Ein Vorteil gegenüber gängigen Elektrofahrzeugen, die sechs bis sieben Stunden benötigen“, erklärt Lea Hoyer von den Stadtwerken.

„Vorzeigeprojekt“

Bürgermeister Otto Steinkamp sieht das als „Vorzeigeprojekt, zusammen mit Partnern auf die zukunftsfähige Alternative zum Verbrennungsmotor zu setzen“. Das Elektrofahrzeug soll nun auch von Angehörigen der Verwaltung für Dienstfahrten genutzt werden. Es steht aber ebenso Privatpersonen und Gewerbetreibenden zur Verfügung. Standort ist die Stromladesäule auf dem Rathausparkplatz. Wer den Renault Zoe nutzen möchte, kann ihn dort abholen und muss ihn nach der Fahrt dort auch wieder abstellen. Voraussetzung ist die vorherige Registrierung als Kunde, die online unter http://www.stat-k.de/ erfolgen oder auch persönlich im Rathaus Wallenhorst bei Walter Ostendorf durchgeführt werden kann. „Zur Freischaltung muss jeder Neukunde aber auf jeden Fall ins Rathaus, wo der Führerschein in Verbindung mit dem Personalausweis vorgelegt werden muss“, macht Ostendorf aufmerksam. Gebucht werden kann das Fahrzeug dann über das Internet.


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