24.11.2016, 21:22 Uhr

Beitrittserklärung unterzeichnet Gemeinde Twist tritt Kinderschutzbund bei

Zeigten sich in bester Laune: Ernst Schmitz beim Unterzeichnen des Beitrittsformulars und Dr. Bernd Kuckuck. Dahinter (v.l.) Dipl.-Psychologe Manfred Jürgens, die Kinder- und Jugendtherapeutin Dr. Julia Siebert sowie Peter Liedtke und Roswitha Winkeler. Foto: Werner ScholzZeigten sich in bester Laune: Ernst Schmitz beim Unterzeichnen des Beitrittsformulars und Dr. Bernd Kuckuck. Dahinter (v.l.) Dipl.-Psychologe Manfred Jürgens, die Kinder- und Jugendtherapeutin Dr. Julia Siebert sowie Peter Liedtke und Roswitha Winkeler. Foto: Werner Scholz

ws Twist/Meppen. Die Gemeinde Twist ist dem Kinderschutzbund Ortsverband Emsland-Mitte e. V. beigetreten.

Der Twister Bürgermeister Ernst Schmitz ist gemeinsam mit dem Fachbereichsleiter Ordnung, Arbeit und Soziales, Peter Liedtke, nach Meppen gekommen, um als Vertreter der Gemeinde Twist dem Kinderschutzbund beizutreten.

„Die Städte Meppen, Haren und Haselünne sind bereits Mitglieder im Ortsverband. Dass wir Twist dazugewinnen konnten, freut uns sehr. Wir sind auch mit anderen Gemeinden im Gespräch und erhoffen uns jetzt eine gewisse Initialwirkung“, betonte der Erste Vorsitzende des Vereins, Bernd Kuckuck und ergänzte: „Wir wurden vom dortigen Präventionsrat nach Twist eingeladen, um unsere Arbeit vorzustellen. Es ist unser Ansinnen, dass wir unsere Tätigkeit auf eine breitere Basis stellen“.

Fördermitglied

Der Präventionsrat konnte überzeugt werden und schlug dem Gemeinderat die fördernde Mitgliedschaft vor. Ansprechpartner für alle Beteiligten war und ist Peter Liedtke. Dazu sagte Bürgermeister Schmitz: „Eine erste Berührung mit dem Ortsverband hatte ich im Frühjahr. Damals hatten wir uns schon gemeinsam über das Thema unterhalten und ich hatte gesagt, dass wir Mitglied werden könnten“, erinnerte sich Schmitz. Der Gemeinderat habe der Mitgliedschaft am achten September einstimmig zugestimmt. „Die Arbeit des Kinderschutzbundes ist eine sehr wichtige öffentliche Aufgabe. Darum sind wir auch zu einer finanziellen Unterstützung bereit. Das geschieht unter Berücksichtigung unserer finanziellen Möglichkeiten und ist vor allem auch eine Einzelfall-Entscheidung aufgrund der Alleinstellungsmerkmale des Kinderschutzbundes“, so Schmitz weiter.

Lücke schließen

„Wir schließen die Lücke in Fällen von Gewalt und Vernachlässigung. Dabei arbeiten wir stets vertraulich, was unsere Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Prävention nicht einfacher macht. Wir sind froh, dass wir uns finanziell auf breitere Füße stellen können als früher und bedanken uns bei den Verantwortlichen“, hob Kuckuck abschließend hervor.

Der Kinderschutzbund informiert, berät und unterstützt Betroffene bei sexuellem Missbrauch, seelischer und körperlicher Misshandlung sowie Vernachlässigung und Mobbing. Informationen zum hiesigen Ortsverband gibt es auch im Internet unter www.kinderschutzbund-emsland-mitte.de


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