06.03.2017, 12:13 Uhr

Ordner und vier Polizisten verletzt Lübecker Chaoten randalieren nach Spiel des SV Meppen

Wie beim Spiel gegen Oldenburg gab es nach dem Schlusspfiff Probleme. Archivfoto: KremerWie beim Spiel gegen Oldenburg gab es nach dem Schlusspfiff Probleme. Archivfoto: Kremer

Meppen. Zu zahlreichen Straftaten ist es im Anschluss an das Spiel der Fußball-Regionalliga Nord zwischen dem SV Meppen und dem VfB Lübeck durch Lübecker Chaoten gekommen.

Während es vor dem Anpfiff und im Laufe der Partie - von kleineren Provokationen abgesehen - zunächst ruhig geblieben war, hatten die eingesetzten Polizeibeamten im Anschluss viel zu tun. Teile der gut 150 mitgereisten Lübecker hatten sich nach Abpfiff vermummt. Sie zündeten einen sogenannten Polenböller und verletzten dadurch zwei Ordner leicht. 50 Personen weigerten sich in der Folge, den Gästeblock zu verlassen. Dabei griffen sie Polizeikräfte einer Hundertschaft an und beschädigten einen Getränkestand. Die Beamten mussten Pfefferspray einsetzen, um die Angriffe abzuwehren. Außerhalb des Stadions wurden die Personalien von 46 Randalieren festgestellt. Gegen die Chaoten wird nun wegen des Verdachtes auf Landfriedensbruch ermittelt. In 16 weiteren Fällen wurden Strafanzeigen wegen Körperverletzungs- und Widerstandsdelikten gefertigt. Neben den beiden Ordnern wurden auch vier Polizeibeamte leicht verletzt. Sie blieben jedoch dienstfähig. Auf Seite der Meppener Anhänger kam es vor und während des Spieles zum Einsatz von sogenannten Nebeltöpfen.


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