13.11.2016, 14:00 Uhr

Strafstoßschütze im Interview Meppens Kremer: Das hat keiner für möglich gehalten

Zufrieden nach dem Strafstoßtor und dem Sieg in Hannover; Max Kremer (M.) mit Martin Wagner (l.) und Patrick Posipal. Foto: ScholzZufrieden nach dem Strafstoßtor und dem Sieg in Hannover; Max Kremer (M.) mit Martin Wagner (l.) und Patrick Posipal. Foto: Scholz

Meppen. Zufrieden zeigt sich Max Kremer über den Gewinn der Herbstmeisterschaft des SV Meppen nach dem 3:1 bei Hannover 96 II. „Das hat wahrscheinlich keiner für möglich gehalten“, sagt der Stürmer, der per Strafstoß das zweite Tor der Emsländer erzielte, im Interview.

Fühlten Sie sich am besten beim Strafstoß?

Warum sollte ich keinen mehr schießen, nur weil ich gegen Drochtersen mal einen verschossen habe? Davor habe ich, glaube ich, alle sicher verwandelt. Ich habe mich einfach gut gefühlt und ihn auch sicher reingemacht.

Die Mannschaft hat in Hannover ziemlich unter Druck gestanden, aber trotzdem gewonnen. Woran lag es?

Wir haben uns richtig reingehauen und nachher versucht, es etwas kompakter zu machen, weil es auf dem schwierigen Platz nicht einfach war. Die Wege wurden immer länger. Die Jungs von Hannover II können Fußball spielen, keinen Frage. Wir mussten alles in die Waagschale werfen, um hier einen Dreier zu holen. Das haben wir ganz gut hingekriegt.

Ist die Herbstmeisterschaft so etwas wie das vorgezogen Weihnachtsfest?

Es ist auf alle Fälle schön. Wir nehmen es natürlich gerne mit. Es hat wahrscheinlich keiner für möglich gehalten, dass wir nach der Hinserie ganz oben stehen. Die Saison ist ja noch lang. Wir haben noch drei Spiele vor der Winterpause. Wir wollen unsere Punkte holen. Ich hoffe, dass wir am Ende auch noch oben stehen.

Der SV Meppen steht schon lange oben in der Tabelle. Gewöhnen Sie sich an den Blick?

In unserer Situation ist es bestimmt am besten, wenn wir gar nicht auf die Tabelle, sondern einfach von Spiel zu Spiel schauen. Das hört sich an wie eine Floskel, aber es ist im Endeffekt so. Die Saison ist so lang. Erst am Ende entscheidet sich, ob wir oben stehen oder nicht. Wir müssen sehen, dass wir von Spiel zu Spiel unsere Siege einfahren und den Vorsprung verteidigen oder vielleicht sogar noch ausbauen können.

Kann, wer so ein Spiel wie in Hannover gewinnt, auch Meister werden?

Das haben Sie gesagt. Ich sage es nicht.


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