14.02.2014, 07:51 Uhr

Scheune brennt nieder 500.000 Euro Schaden bei Feuer in Spahnharrenstätte


bjb/br/gs Spahnharrenstätte. In der Nacht zu Freitag ist in Spahnharrenstätte eine Scheune niedergebrannt. Mehrere landwirtschaftliche Maschinen wurden durch das Feuer zerstört. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 500.000 Euro. Die Feuerwehr war mit 100 Leuten im Einsatz. Die Brandursache ist bislang unklar.

Als die Feuerwehr Spahnharrenstätte um 1.19 Uhr alarmiert wurde, stand der etwa 30 mal 80 Meter große Gebäudekomplex an der Klinkerstraße voll in Flammen. Sofort ordnete die Einsatzleitung wegen der gefährdeten Nebengebäude eine zusätzliche Alarmierung der Feuerwehren Sögel, Börger, Werpeloh und Werlte an. Außerdem bestand zunächst ein Mangel an Löschwasser.

In dem Gebäude waren nach Angaben der Polizei hochwertige landwirtschaftliche Maschinen, darunter auch Schlepper und ein Auto, untergebracht sowie größere Mengen Stroh gelagert. Auf der gesamten Dachfläche war zudem eine Fotovoltaikanlage installiert. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude verhindern. Die von der Polizei vorerst geschätzte Schadenssumme liegt bei etwa einer halben Million Euro. Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden.

Mit zahlreichen Strahlrohren, Wasserwerfern und über die Drehleiter aus Sögel nahmen die Feuerwehrleute die Brandbekämpfung auf. Dafür verlegten sie längere Schlauchleitungen, um Wasser zuzuführen. Im Pendelverkehr brachten Tanklöschfahrzeuge Wasser zum Einsatzort. Der Schutz der angrenzenden Gebäude stand dabei im Mittelpunkt des Einsatzes. So wurden naheliegende Gebäudekomplexe gerettet.

Nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr Sögel konnten die Löschmannschaften an einer Seite der brennenden Scheune, in der eine Werkstatt untergebracht war, allerdings nur mit größter Vorsicht vorgehen, da im und am Gebäude Gasflaschen und ein Dieseltank vermutet wurden. „Ein brennender meterhoher Kunststofffuttersilo war glücklicherweise nur mit Regenwasser gefüllt“, so der Feuerwehrmann.

Die Halle aus Metallkonstruktion wurde komplett ein Raub der Flammen. Einen großen Anteil am Schadensumfang hat die völlig zerstörte Fotovoltaikanlage, die weitere Teile des Süddaches abdeckte. Die großen Strohvorräte gaben den Flammen reichlich Nahrung. Da ein Ablöschen des Strohs laut Feuerwehr unmöglich ist, nahmen die Nachlöscharbeiten noch längere Zeit in Anspruch. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Spahnharrenstätte waren bis in die Nachmittagsstunden im Einsatz.

Die Polizei beschlagnahmte den Brandort und nahm noch in der Nacht ihre Ermittlungen auf. Die Feuerwehrleute wurden während ihres Einsatzes von Mitgliedern der Schnelleingreifgruppe des Deutschen Roten Kreuzes Werlte-Sögel-Lathen versorgt.


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