17.02.2017, 19:01 Uhr

Sitzung der Werbegemeinschaft Kein Hamburger Fischmarkt mehr in Fürstenau

Die Werbegemeinschaft Fürstenau beriet im Hotel am Markt bei der Jahreshauptversammlung über allerlei Themen. Foto: Max KuscheDie Werbegemeinschaft Fürstenau beriet im Hotel am Markt bei der Jahreshauptversammlung über allerlei Themen. Foto: Max Kusche

mxk Fürstenau. Was war, was wird sein? Die Werbegemeinschaft Fürstenau hat in ihrer jüngsten Sitzung im Hotel am Markt Bilanz gezogen.

Die Vorsitzende Karin Wolke-Höveler freute sich zunächst über nun 93 Mitglieder der Werbegemeinschaft. Neu hinzugekommen seien im Jahr 2016 Agravis Technik, Concept Image Thomas Krause, Kfz Arthur Moor, Medimax, VGH Versicherung Ingo Marian und AXA Versicherungen Schwegmann.

Weiterhin ging Karin Wolke-Höveler auf die Veranstaltungen und Ereignisse des vergangenen Jahres ein. Die Frühlingsmeile mit dem Hollandmarkt werde gut angenommen. In diesem Jahr werde zudem ein Kinderflohmarkt organisiert.

Als weniger erfolgreich stellte sich der Hamburger Fischmarkt heraus. Aufgrund zu geringer Besucherzahlen hat sich die Werbegemeinschaft entschieden, künftig auf den Fischmarkt zu verzichten. Der große Aufwand lohne sich nicht, zudem würden die Händler nicht genug verkaufen, so Karin Wolke-Höveler.

Gute Besucherzahlen beim Oktoberfest

Auf großes Interesse wiederum stieß der Oktobermarkt. Gute Besucherzahlen und eine verhältnismäßig lange Verweildauer der Gäste stimmen die Werbegemeinschaft grundsätzlich zufrieden, jedoch wolle sie in Zukunft, so Jens Ludlage, Abstand von dem hohen Alkoholkonsum in den Zelten nehmen. Diese Entscheidung beruht vor allem darauf, dass sich das Fest für Familien attraktiver gestalten solle.

Auch das Projekt „Fürstenau macht auf“ lief gut, so Jens Ludlage. Eine ähnliche Veranstaltung sei auch für dieses Jahr geplant. Die „langen Samstage“ betreffend, sei jedoch im Gespräch, die Läden in der Fürstenauer Innenstadt um 16 anstatt 18 Uhr zu schließen. Da die Kundschaft nach 16 Uhr stark abnehme, könne das Personal auf diese Weise entlastet werden.

Als Selbstläufer sind inzwischen der Laternenumzug und der Weihnachtsmarkt am Schloss geplant. Beide Veranstaltungen stehen wieder auf dem Programm.

Lebendiger Adventskalender geplant

Susanne Kasper und Ulrike Hacker-Wedemeyer stellten anschließend das Konzept eines „lebendigen“ Adventskalenders vor. Mit dem Ziel, den Ort zu beleben, arbeiten die beiden an einem Kalender, der jeden Tag eine Aktion bereithält, für die sich die Fürstenauer anmelden können. Beispielsweise könnte sich hinter einem Türchen eine Stadtführung oder ein Adventssingen verbergen. Wenn sich genügend, also 24 Aktionen finden, werde das Projekt starten.

Als Nächstes stand die Außendarstellung der Werbegemeinschaft auf dem Programm. Die Idee von Thomas Krause ist es, „Shoppi“ zurück ins Leben zu rufen – eine Symbolfigur, die zukünftig der neue Shopping-Begleiter werden könne. Schon im Fürstenau-Magazin hat Shoppi seit einiger Zeit wieder einen Platz. Zukünftig werde er eventuell auf Einkaufstaschen, Stickern und Flyern zu finden sein.

Ein weiterer wichtiger Punkt sei die Zusammenarbeit mit dem Medienpark Ankum – auch mit Blick auf die neue Homepage, hieß es. Durch ein modernes Design und zeitgemäße Technik werden sich auf der Internetseite Werbetreibende vorstellen und werben, erklärt Medienpark Geschäftsführer Jens Buß. Geplant sind beispielsweise Visualisierungen von Veranstaltungen auf der Startseite, Pressearchive und vielleicht eine Immobilienbörse.

Das Treffen endete mit einer Debatte über die Innenstadtsanierung. Wie berichtet, wünscht sich die Werbegemeinschaft, dass die Stadt den Parkplatz am Hohen Tor erwirbt und als Parkplatz- und Veranstaltungsfläche herrichtet und zur Verfügung stellt . Details würde die Kommune noch beraten (wir berichteten).


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