25.11.2016, 15:59 Uhr

Neue Umzugspläne Lidl will neuen Markt in Fürstenau errichten

Auf diesem Grundstück an der Fröhlkingstraße will die Discounter-Kette Lidl einen neuen Markt errichten. Das Gebäude, in dem zuletzt ein Sonderpostenmarkt von Thomas Philipps untergebracht war, muss dafür weichen. Foto: Jürgen SchwietertAuf diesem Grundstück an der Fröhlkingstraße will die Discounter-Kette Lidl einen neuen Markt errichten. Das Gebäude, in dem zuletzt ein Sonderpostenmarkt von Thomas Philipps untergebracht war, muss dafür weichen. Foto: Jürgen Schwietert

Fürstenau. Schon seit einigen Jahren möchte die Discounter-Kette Lidl seinen Markt in Fürstenau vergrößern und dafür den alten Standort im Gewerbegebiet Utdrift aufgeben. Nun hat Lidl das Grundstück des leer stehenden Thomas-Philipps-Marktes an der Fröhlkingstraße ins Visier genommen.

Wie Monika Kolosser von der Stadtverwaltung am Donnerstagabend in der Sitzung des städtischen Bau- und Planungssausschusses berichtete, will Lidl auf dem Grundstück zwischen Fröhlkingstraße (Bundesstraße 214) und dem Robert-Bosch-Ring einen neuen Discount-Markt mit einer Verkaufsfläche von etwa 1200 Quadratmetern errichten. Zum Vergleich: Der jetzige Lidl-Markt im Gewerbegebiet Utdrift verfügt über lediglich 800 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Für den Neubau des Lidl-Marktes muss das bestehende Gebäude auf dem Grundstück komplett abgerissen werden. Der Neubau soll nicht wie das alte Gebäude längst zur Straße ausgerichtet sein, sondern nach der Grundstücksbreite parallel zum östlichen Nachbargrundstück.

Schon vor zwei Jahren hatte Lidl nach einem neuen Standort gesucht und das brachliegende Gelände direkt gegenüber des ehemaligen Thomas-Philipps-Marktes ins Auge gefasst. Das Vorhaben scheiterte allerdings an der raumordnerischen Beurteilung.

Dieses Problem gibt es nun bei den aktuellen Planungen nicht, da das neue Gelände nach dem Regionalen Raumordnungsprogramm als Einzelhandelsstandort mit einer Verkaufsfläche von maximal 1300 Quadratmetern zulässig ist. Laut Landkreis Osnabrück sind also bei einer raumordnerischen Beurteilung keine Probleme zu erwarten.

Lediglich der Bebauungsplan Nr. 22 „Koppelkamp“ muss dahingehend geändert werden, dass das künftige Lidl-Grundstück als Sondergebiet ausgewiesen wird. Derzeit ist der Bereich als Gewerbegebiet ausgewiesen. Einstimmig gaben die Ausschussmitglieder die Empfehlung diese Änderung des Bebauungsplanes vorzunehmen und die weiteren Verfahrenschritte einzuleiten.


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