16.11.2016, 14:16 Uhr

Eröffnungsparty ab 18 Uhr Alte Heimat in Berge öffnet am 16. Dezember


Berge. In jeder Ecke wird gefugt, gehämmert und verputzt. Kaum Vorstellbar, dass die Alte Heimat im ehemaligen Gast Bischoff in Berge schon bald eröffnet wird. Und doch: Am 16. Dezember, 18 Uhr, wird es soweit sein. Dann steigt die Eröffnungsparty.

Anna Röckener sitzt im kleinen Café nebenan vor einer Kladde, deren Seiten mit Notizen übersät sind. Jeder Vermerk bedeutet Arbeit – viel Arbeit. Anstrengend und aufregend zugleich sei das Projekt, sagt sie. Neben ihr sitzt Martin Wüst, ihr Onkel. Gemeinsam mit ihm wird sie künftig die Geschäfte der Alten Heimat führen. Beiden hatten bisher ihren Lebensmittelpunkt hauptsächlich in Osnabrück. Dort betreibt Martin Wüst unter anderem den Club „Nize“, dort hat Anna Röckener als Einrichtungsexpertin bei Ikea gearbeitet. Nun beziehen die gebürtigen Berger wieder Wohnungen in ihrer – genau – Alten Heimat.

Stimmungsvolle Außenbeleuchtung

Im Frühjahr haben die Umbauarbeiten begonnen, die nun am 16. Dezember ihren krönenden Abschluss finden sollen. Martin Wüst ist sichtlich angetan von dem, was bisher entstanden ist, und von dem, was noch im Werden ist. Die Außenbeleuchtung ist bereits installiert und erzeugt am Abend ein stimmungsvolles Bild, die bodentiefen Fenster geben dem altehrwürdigen Gebäude eine völlig neue Anmutung, das marode Dach ist komplett erneuert, die alte Kegelbahn abgerissen.

Auch innen hat sich viel verändert. Die Räume haben einen neuen Zuschnitt erhalten, alles ist offener und großzügiger. Ein kleines Restaurant mit weiß eingedeckten Tischen wird es geben, versehen mit einer Trennwand, die aus den alten Fenstern des Gasthofes bestehen wird. Ein Kneipenbereich wird ebenfalls nicht fehlen – ausgestattet mit 1,80 Meter langen Tischen aus dickem Eichenholz. Auch ein Kamin mit Sitzgelegenheiten wird gerade gebaut. Konturen hat zudem der Saal für 50 bis 60 Personen im Bereich der ehemaligen Kegelbahn angenommen. Ausgestattet ist er mit Parkett und einem erhöhten Podest. Dort können die Gäste sonntags brunchen. Auch ist es möglich, den Saal für Geburtstagsfeiern oder Jubiläen zu mieten. Bei Bedarf kann der Kneipenbereich hinzugenommen werden, so Anna Röckener und Martin Wüst.

„Wir werden am Anfang sicher nicht perfekt sein können“

Den Betrieb unter dem Dach der Alten Heimat aufgenommen hat bereits die Bäckerei Büscher, die zusätzlich eine Postagentur und eben das Café betreibt. Auch der erste Stock wird genutzt. Dort gibt es vier Gästezimmer sowie eine Wohnung, die bereits vermietet ist.

Egal, wie viel es noch zu tun gibt: Anna Röckener und Martin Wüst freuen sich auf den 16. Dezember. An diesem Abend gibt es neben Getränken Fingerfood – früher Häppchen genannt. Das Restaurant, in dem zwei Köche arbeiten werden, öffnet am 17. Dezember. Die Karte sei bewusst überschaubar gehalten, dafür werde alles frisch zubereitet, wie Anna Röckener und Martin Wüst betonen. Es gebe Fisch, Fleisch und auch vegetarische Gerichte. Zudem werde es zwischendurch eine gesonderte Karten geben – zum Beispiel mit Gerichten aus Nepal. „Wir werden am Anfang sicher nicht perfekt sein können“, sagt Martin Wüst. Das neue Serviceteam, das sich noch nicht kenne, müsse sich erst noch einarbeiten.

Geöffnet sein wird die Alte Heimat im Sommer ab 17 Uhr, im Winter ab 18 Uhr. Montags ist Ruhetag. Infos gibt es auch auf der Facebook-Seite der Alten Heimat.


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