20.05.2016, 18:26 Uhr

Torhaus-Team leitet Betrieb Familie Richter kauft Hotel am Fürstenauer Marktplatz

Es kommt Bewegung in das derzeit geschlossene Hotel Stratmann: Im Juli soll es nach einem halben Jahr Pause weitergehen. Foto: Peter SelterEs kommt Bewegung in das derzeit geschlossene Hotel Stratmann: Im Juli soll es nach einem halben Jahr Pause weitergehen. Foto: Peter Selter

Fürstenau. So manch ein Fürstenauer Bürger dürfte aufatmen: Das derzeit geschlossene Hotel am Marktplatz im Herzen der Fürstenauer Innenstadt öffnet nach den derzeitigen Planungen wieder am 1. Juli. Christel und Reinhard Richter aus Schwagstorf haben das Haus jüngst gekauft.

Wie das „Bersenbrücker Kreisblatt“ erfahren hat, werden Ines Düsing und Frank Nintemann, die bereits das Torhaus auf der Fürstenauer Schlossinsel erfolgreich führen, den Hotel- und Restaurantbetrieb übernehmen. Dort stehen die Türen den Gästen von nah und fern dann im neuen „Hotel am Markt“ offen.

Einen neuen Standort können dann wieder die beliebten Stammtische sowie die Vereine und Verbände der Stadt erhalten, die bis zum vergangenen Jahr teilweise über Jahrzehnte das zentral gelegene Hotel als Treffpunkt nutzen.

Der Umbau des geschichtsträchtigen Hauses, das eine mehr als 400-jährige Geschichte hat, soll Schritt für Schritt durchgeführt werden. Als Erstes stehen der Thekenraum, das Restaurant sowie eine Aufwertung der Hotelzimmer auf dem Programm.

Dem ein oder anderen dürfte in den vergangenen Tagen beim Gang durch die Stadt bereits aufgefallen sein, dass immer wieder Fahrzeuge der Firma Richter Möbelwerkstätten vor dem Hotel standen. Die Arbeitsvorbereitungen für den Umbau haben begonnen.

Das jetzt erworbene Hotel ist nicht die erste Immobilie in der Stadt, die die Familie Richter erworben und fachmännisch, den Bedarfen der künftigen Nutzer angepasst, umgebaut hat. So freuen sich beispielsweise die Betreiber des Heilpädagogischen Kindergartens in Schwagstorf, die Mitarbeiter der Maßarbeit des Landkreises Osnabrück und der Heilpädagogischen Werkstätten im Pottebruch über das Engagement der Familie Richter.

Zurück zum Hotel: Auch das „Herz“ des Restaurants, die große Küche, wird nach aktuellen gastronomischen Ansprüchen umgestaltet. Die Hotelzimmer werden renoviert, und künftig soll es auch Apartmentzimmer geben, in denen den Gästen eine kleine Küchenzeile zur Verfügung steht.

„Eine absolute Bereicherung für die Innenstadt, die wieder mehr Leben in das Zentrum bringen wird“, freut sich Fürstenaus Bürgermeister Herbert Gans über die aktuelle Entwicklung. Den neuen Betreibern wünsche er gutes Gelingen, so Gans. Das Torhaus soll übrigens künftig als Steak-, Burger- und Tapasbar weitergeführt werden.

Karin Wolke-Höveler von der Werbegemeinschaft zeigt sich begeistert: „Es ist gut, dass es dort weitergeht und vor allem, dass mit Ines und Frank so ein junges Team für neue Akzente sorgen wird“. Kurz gesagt, sie sei total „happy“, vor allem auch, weil Christa und Reinhard Richter hinter dem Projekt stünden.

Gute Nachrichten dürfte die aktuelle Entwicklung auch für interessierte Arbeitskräfte bedeuten. Erfahrungsgemäß könnten bis zu ein Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Küche und den gesamten Service in Restaurant und Hotel benötigt werden. Das Torhaus-Team ist jedenfalls derzeit intensiv auf der Suche nach neuem qualifizierten Personal.


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