13.09.2016, 21:30 Uhr

CDU kündigt Verkürzung an Baustelle B214 in Bersenbrück schneller fertig?

Die Bauzeit auf dem Abschnitt der B 214 im Gewerbegebiet West soll von sechs auf drei Wochen verkürzt werden. an dieser Stelle entsteht die Kreuzung Im Grunde. Foto: Horst SchwitallaDie Bauzeit auf dem Abschnitt der B 214 im Gewerbegebiet West soll von sechs auf drei Wochen verkürzt werden. an dieser Stelle entsteht die Kreuzung Im Grunde. Foto: Horst Schwitalla

Bersenbrück. Die CDU Bersenbrück teilt mit, dass die Sperrung der B214 im Gewerbegebiet West voraussichtlich von sechs auf drei Wochen verkürzt werden soll.

Dies sei das Ergebnis von Abstimmungsgesprächen zwischen dem Bauamt der Stadt und der Straßenbaufirma Dallmann, die die Arbeiten ausführt. Geschäftsleute aus dem Gewerbegebiet hatten die lange Bauzeit als geschäftsschädigend kritisiert. Zurzeit wird in Bersenbrück die B214 saniert. Die CDU werde dafür sorgen, dass die Abstimmung zwischen Anliegern, Straßenbauamt und Stadtverwaltung verbessert werde. Straßensperrungen bei Sanierungsarbeiten ließen sich aber trotzdem nicht ganz vermeiden.

Die vom Straßenbauamt veranlasste Sanierung der Fahrbahn nutzt die Stadt zum Bau der Kreuzung „Im Grunde“ für die Erschließung des Gewerbegebietes. Die Kosten hierfür betragen 570000 Euro. Die Sanierungskosten der B214 mit 360000 Euro trägt das Straßenbauamt. Die Arbeiten finden gleichzeitig statt, um die Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst gering zu halten.

Die CDU Bersenbrück halte den Bau der Kreuzung für notwendig, um das Gewerbegebiet besser zu erschließen. So könne der Baustoffhandel Bergmann nur dann hierher verlegt werden, wenn für den Lkw-Verkehr eine direkte Straßenanbindung auf die Bundesstraße bestehe. Auch andere Gewerbebetriebe wollten direkten Zugang zur Straße haben.

Die weitgehend abgeschlossene Stadtsanierung, der Kreisverkehr vor dem Logistikzentrum des Landkreises, die Straßensanierung am Mittelflach und die Erschließung von Gewerbe- und Wohnbaugebieten hätten sehr viel Geld gekostet. Hierfür seien erhebliche Kredite notwendig gewesen, ebenso für Flächenankäufe für die Bereitstellung von Gewerbeflächen und Wohnbauflächen.

Die Investitionen in die Infrastruktur hätten sich bereits ausgezahlt. Bersenbrück habe sich zur „Boomtown“ im Nordkreis entwickelt. In keinem Ort sei in den letzten Jahren so viel gebaut worden. Die Gewerbesteuereinnahmen stiegen erheblich. Für 2016 seien Gewerbesteuereinnahmen von 4,9 Millionen Euro geplant. Diese Zahl sei bereits im August überschritten worden.


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