07.12.2015, 18:10 Uhr

25 Jahre Architekturbüro Hettwer In Ankum sitzt ein „Hidden Champion“ der Region


Ankum. Seit 25 Jahren ist das Architekturbüro Hettwer nun schon in Ankum etabliert. Dass es in ganz Norddeutschland Schulen baut, Altenheime und andere Großobjekte, war in der Region lange kaum bekannt. Das änderte sich, als Hettwer den Quakenbrücker Bahnhof in ein Büro- und Geschäftshaus umgestaltete. In Quakenbrück soll am Sonntag auch das Jubiläum gefeiert werden.

Firmengründer Helmut Hettwer studierte in Nienburg Architektur und Bauingenieurwesen und machte 1977 seinen Abschluss. Nach einer kurzen Übergangszeit bei Architekt Apke in Berge erhielt er im Frühjahr 1978 eine Anstellung bei Architekt Wilhelm Küpker in Quakenbrück, bei dem er bis 1990 tätig war.

Inzwischen seit acht Jahren mit seiner Frau Maria verheiratet und Vater von zwei Söhnen und einer Tochter, machte sich Helmut Hettwer im Februar 1990 selbstständig und übernahm das Architekturbüro Lahrmann in Ankum an der Kastanienallee 9. Die Auszubildende und einzige Mitarbeiterin des Büros Lahrmann, Martina Apke, wurde von ihm übernommen und ist noch heute als verheiratete Martina Linnenbaum im damals gegründeten Architekturbüro Hettwer tätig.

Im August 1994 wurde dann ein neu errichtetes Büro- und Wohngebäude am Brunning 12 in Ankum bezogen, da die bisherigen Räume nicht mehr ausreichten.

Helmut Hettwer hatte das Glück, dass sein Sohn Andreas in die Fußstapfen seines Vaters treten wollte. Nach seinem Studium zum Bauingenieur der Betriebswirtschaft stieg dieser 2011 in die Firma ein, nachdem er beim Generalunternehmer Kuhlmann in Oldenburg als Bauleiter hinreichend Erfahrung gesammelt hatte.

Neben seiner Tätigkeit als Bauingenieur widmet er sich insbesondere der Projektentwicklung und Kundenbetreuung. Zusätzlich zu den Inhabern Helmut Hettwer und Sohn Andreas hat sich das Planungsteam für Architektur und Bauingenieurwesen inzwischen auf zehn Mitarbeiter vergrößert.

Einen besonderen Schwerpunkt des Architekturbüros Hettwer bilden Heil- und Pflegebauten, aber auch Hochbau in allen anderen Bereichen gehört zum Aufgabengebiet. Denn auch die Kunden aus dem Kommunal-, Gewerbe- und Privatbereich können die angebotenen Dienstleistungen des Büros Hettwer nutzen. Die Hettwer-Gruppe begleitet heute Aufträge von der Planung bis zur endgültigen Realisierung der übernommenen Objekte. Der Auftrags- und Betreuungsbereich erstreckt sich über ganz Norddeutschland.

Als beispielhafte Projekte nennt das Büro auf seiner Website das 2008 gebaute Pflegeheim Georgsmarienhütte und das Pflegeheim Nortrup, das drei Jahre zuvor entstand. Hettwer baute auch das Baustoffzentrum Seelmeyer in Neuenkirchen. 2003 gab das Büro der Ankumer Realschule mit einer Modernisierung die Form, die auch nach einer kürzlichen Erweiterung heute noch das Bild dieses Schulbaus prägt.

Vor anderthalb Jahren hat Hettwer den Quakenbrücker Bahnhof von der Stadt gekauft, aufwendig saniert und zu einem Büro- und Geschäftsgebäude umgestaltet. Die Arbeiten werden gerade abgeschlossen. Kommenden Sonntag ab 11 Uhr wird das Gebäude mit einem „Tag der offenen Tür“ vorgestellt.


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