03.02.2015, 17:56 Uhr

Franz-Hecker-Stipendium Mit Objektkunst nach Börstel

Silke Wobst (Mitte) ist neue Stipendiatin. Zudem zu sehen (von links): Britta Rook, Hartmut Girke, Ulrike Hamm, Lars Pfeilstricker, Nikola Dicke und Bernd Heinemann. Foto: Katharina PreuthSilke Wobst (Mitte) ist neue Stipendiatin. Zudem zu sehen (von links): Britta Rook, Hartmut Girke, Ulrike Hamm, Lars Pfeilstricker, Nikola Dicke und Bernd Heinemann. Foto: Katharina Preuth

Bersenbrück. Das Franz-Hecker-Stipendium der Kreissparkasse Bersenbrück geht in diesem Jahr an die Objektkünstlerin Silke Wobst. Aus Dresden reiste die 32-Jährige in den Altkreis, um die Ehrung persönlich entgegenzunehmen.

Verbunden mit dem Stipendium ist ein dreimonatiger Aufenthalt im Berger Stift Börstel, für den die Sparkasse 5000 Euro zur Verfügung stellt. Bevor die Preisträgerin Silke Wobst zum offiziellen Teil in die Bersenbrücker Zentrale des Geldinstituts kam, machte sie eine Tour durch das nördliche Osnabrücker Land und erhielt einen ersten Eindruck vom Stift. Es sei sehr ruhig und abgeschieden dort, aber als Arbeitsort interessant, findet die Künstlerin.

Silke Wobst sei die erste Nutznießerin der seit 2004 vergebenen Franz-Hecker-Stipendiums, deren Schwerpunkt auf der Objektkunst liege, erklärt Bernd Heinemann von der Sparkasse.

Das Jurymitglied Ulrike Hamm, Kunsthistorikerin aus Osnabrück, betonte, dass sie immer auch darauf Wert legen würden, dass die Künstler in der Lage seien, sich tatsächlich drei Monate in völliger Abgeschiedenheit mit ihrer Kunst zu befassen. Bei Silke Wobst sehe sie strukturierte Werke, hinter denen gedankliche Arbeit stecke.

Weitere Mitglieder der Jury sind der Kunstprofessor Hartmut Girke, der Bildhauer Klaus Reinecke und die ehemalige Franz-Hecker-Stipendiatin Nikola Dicke .

Wobst wird in den Sommermonaten in das Stift Börstel ziehen, um in den Ferien auch ihre 11-jährige Tochter mitnehmen zu können. Ob sie sich dann an den Rat Hartmut Girkes hält und um Mitternacht für eine halbe Stunde den am Kloster gelegenen Waldfriedhof besucht, wird sich zeigen.


0 Kommentare