26.06.2013, 07:17 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Abschlusskonzert Roland Wagner verlässt Gymnasium Bersenbrück

<em>Am Abschlusskonzert</em> des Gymnasiums Bersenbrück nahm auch ein kleiner Chor aus Schülern und Lehrern teil. Die Leitung hatte Susanne Emse. Foto: GymnasiumAm Abschlusskonzert des Gymnasiums Bersenbrück nahm auch ein kleiner Chor aus Schülern und Lehrern teil. Die Leitung hatte Susanne Emse. Foto: Gymnasium

Bersenbrück. Mit einer bunten Palette musikalischer Farbtöne bezauberten die Musikgruppen des Gymnasiums Bersenbrück zum Schuljahresabschluss ein großes Publikum. Bei dieser Gelegenheit verabschiedete sich auch Roland Wagner, langjähriger Leiter der Big Band, der an eine andere Schule wechselt.

Zu einer mitreißenden Interpretation von „Pirates of the Caribbean“ brachte Wagner über einhundert junge Künstler auf der Bühne. Er erntete zum Abschied einen lang anhaltenden Applaus.

Mit einem dynamisch fein abgestuften „School Spirit“ vermochte die von Wagner dirigierte Bläserklasse des Jahrgangs 5 das Publikum in ihren Bann zu ziehen und ließ die „Battle Hymn oft he Republik“ im Tutti jubilieren. Die entsprechende musikalische Antwort kam dann von der Bläserklasse aus dem sechsten Jahrgang (Leitung: Maike Schumann), mit einer Bearbeitung aus Michael Jacksons „Thriller“ und viel Verve.

Mit einem energetischen Motiv auf Basis vorantreibender Motorik tauchte dann im musikalischen Sinne plötzlich James Bond auf, klanglich stilsicher gemeinsam zelebriert von Schul- und Vororchester (Leitung: Celine Isambard). Da war die von der „Sarabande“ Händels im getragenen Dreivierteltakt erzeugte Ruhe und Getragenheit endgültig dahin.

Mit Auszügen aus dem Musical „Tarzan“ hangelten sich das Junge Blasorchester, ebenfalls geleitet von Maike Schumann, durch musikalisch sehr differente Geflechte – laufend, verharrend, tänzelnd, balancierend, inspiriert durch das vorhergehende „Air for Winds“.

Als homogener Schüler-Lehrer-Chor präsentierte sich eine zwanzigköpfige Vokalgruppe unter der Leitung von Susanne Emse. Im bekannten Moon River gelang es, die Melodielinien in kantabler und eindringlicher Weise, dabei feingliedrig in den Nebenstimmen, auszusingen. Mit prägnanter, klar konturierter Tongebung, erklang das agile „For the longest Time“; mit energischer Diktion und rhythmischer Prägnanz wurde „Fame“ fesselnd dargeboten.

Die Violingruppe der Abiturientin Regina Streltsov und Solisten rundeten das Gesamtbild ab – die jungen Pianisten Ole Steinkamp mit „Memory“ und Johannes Heitlage mit einer erstaunlich reifen Interpretation von Beethovens „Prestissimo“ seiner ersten Klaviersonate sowie Viktoria Krumme mit dem auf der Tuba brillant und elastisch vorgetragenen Tango „Bella Lisa“.


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