23.11.2016, 10:15 Uhr

Am 27. November in der AGQ-Aula Kulturring Quakenbrück präsentiert „Honig im Kopf“

Der Kulturring Quakenbrück präsentiert die Theateradaption von „Honig im Kopf“, hier eine Spielszene mit (von links) Nastassja Revvo, Achim Wolff und Karsten Speck. Foto: DERDEHMEL/UrbschatDer Kulturring Quakenbrück präsentiert die Theateradaption von „Honig im Kopf“, hier eine Spielszene mit (von links) Nastassja Revvo, Achim Wolff und Karsten Speck. Foto: DERDEHMEL/Urbschat

midd/pm Quakenbrück. Vorhang auf für das nächste spannende Theaterstück auf der Bühne der Aula am Artland-Gymnasium: Der Kulturring Quakenbrück bietet am Sonntag, 27. November, um 20 Uhr die Tragikomödie „Honig im Kopf“ von Florian Battermann in einer Inszenierung von René Heinersdorff, basierend auf dem gleichnamigen Film von Til Schweiger und Hilly Martinek.

„Freuen Sie sich auf Darsteller wie Karsten Speck, Achim Wolff und Anne Bredenbender“, wirbt der Kulturring-Vorstand für diese Aufführung der „Komödie am Altstadtmarkt“, die Familienunterhaltung mit einem nur allzu bekannten ernsten Thema verbindet.

Die Tragik einer Erkrankung

Amandus, Alpha-Tier, Lebemann und lange ein humorvolles, geschätztes Familienoberhaupt, entwickelt sich plötzlich zurück zu kindlichen Ursprüngen. Nur Enkelin Tilda kann mit ihm umgehen. Die Krankheit mit den Augen eines Kindes zu sehen bedeutet, sie locker und mit Heiterkeit zu nehmen. Genau das gelingt Tilda, ohne dass sie dabei die Tragik der Erkrankung verkennt. Nach dem Tod der Ehefrau bewältigt Amandus seinen Haushalt nicht mehr. Sohn Niko holt ihn zu sich – trotz der Einwände seiner Frau Sarah. Schnell wird klar, dass die ohnehin kriselnde Ehe einer weiteren Belastung nicht standhält; Amandus wird immer vergesslicher und unberechenbarer. Als er fast das Haus abfackelt, sieht selbst Niko ein, dass sein Vater für ein funktionierendes Familienleben unzumutbar geworden ist.

Zurück an altbekannte Orte

Die Situation scheint aussichtslos. Gerade hat sich Amandus zu Tildas großem Glück in der Familienvilla eingerichtet, da soll er wieder ausziehen – ins Pflegeheim. Niko muss schweren Herzens einsehen, dass dieser Weg für ihn wohl unumgänglich ist. Nur Tilda will sich damit nicht abfinden. Sie hat von ihrem Kinderarzt erfahren, dass es Alzheimerpatienten helfen kann, altbekannte Orte wiederzusehen. Spontan entführt sie ihren Großvater auf eine chaotische und spannende Reise, erfüllt ihm damit seinen größten Wunsch: Venedig wiederzusehen, jene Stadt, die er mit seiner Frau auf der Hochzeitsreise besucht hat.

Stück mit berührender Wirkung auf den Zuschauer

Die Bühnenfassung des Kino-Hits „Honig im Kopf“ verbindet auf gelungene Weise traurige mit lustigen sowie tiefsinnige mit leichtfüßigen Momenten. Der berührenden Wirkung erliegt jeder Zuschauer . „Lachen und Weinen gleichzeitig ... eine Geschichte, wie sie das Leben schreibt, kündigt der Kulturring an.


Eintrittskarten

Eintrittskarten gibt es in der Geschäftsstelle des „Bersenbrücker Kreisblattes“, Markt 5, in Quakenbrück, bei der Tourismus-Information Artland, Lange Straße 44, und an der Abendkasse.

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