19.07.2016, 08:59 Uhr

Auch ein Flüchtling fand Arbeit „Suros Barber Shop“ in Quakenbrück eröffnet

Moderne Schnitte in einem türkisch-orientalischen Salon bieten Suro Tamoyan (Zweiter von links) und sein Team an; Bürgermeister Paul Gärtner (rechts) gratulierte. Foto: Bernard MiddendorfModerne Schnitte in einem türkisch-orientalischen Salon bieten Suro Tamoyan (Zweiter von links) und sein Team an; Bürgermeister Paul Gärtner (rechts) gratulierte. Foto: Bernard Middendorf

Quakenbrück . „Friseur mal etwas anders“, wirbt der Inhaber eines neuen Geschäftes in der Quakenbrücker Innenstadt um Kunden. Und auch ein Flüchtling hat dort Arbeit gefunden.

Im Hause Lange Straße 73 wurde vor einigen Tagen „Suros Barber Shop“ eröffnet. Männer werden dort vom freundlichen Personal genauso gern und zuvorkommend bedient wie Frauen und Kinder. Bürgermeister Paul Gärtner überbrachte persönlich die Grüße von Rat und Verwaltung. Er freue sich, dass an dieser Stelle kein Leerstand entstehe und die Lange Straße bereichert werde, sagte er und wünschte dem Betrieb geschäftlichen Erfolg und gutes Gelingen. Helmut Ebbrecht von der Initiative Quakenbrück (IQ) gratulierte und war auch gleich einer der ersten Kunden.

„Moderne Schnitte und Bärte“

Besitzer Suro Tamoyan legt Wert auf die Feststellung, dass er von Anfang an einen türkisch-orientalischen Salon geplant habe. Mit seinen Techniken und seinem Spezialgebiet „Moderne Schnitte und Bärte“ stelle er die männliche Pflege in den Mittelpunkt, betont Geschäftsführerin Olga Hoffmann, die in Osnabrück ihr Friseurhandwerk gelernt hat.

Stylist gehört zum Team

Das Team wird ergänzt durch einen professionellen Stylisten, der bereits in London tätig war. Besonders erfreulich: Beschäftigt wird in dem neuen Geschäft auch ein Mitarbeiter, der aus Syrien geflüchtet ist. „Kameran hatte dort als Friseur einen eigenen Laden, der im Krieg zerstört wurde“, erläutert der Chef des neuen Betriebs seine Motive für die Einstellung eines zusätzlichen Kollegen.


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