01.12.2016, 15:24 Uhr

Ehrennadel und Urkunde 70-jährige Mitgliedschaften im Sozialverband Salzbergen

Für ihre 70-jährige Mitgliedschaft im Sozialverband Salzbergen wurden (vorne von links) Helmut Nitsche und Bernhard Reckers geehrt. Foto: SoVD SalzbergenFür ihre 70-jährige Mitgliedschaft im Sozialverband Salzbergen wurden (vorne von links) Helmut Nitsche und Bernhard Reckers geehrt. Foto: SoVD Salzbergen

Salzbergen. Seit 70 Jahren sind Bernhard Reckers und Helmut Nitsche Mitglied im Sozialverband Deutschland (SoVD). Für ihre langjährige Verbandszugehörigkeit wurden sie bei einer Feierstunde im Hotel Bolte in Salzbergen mit Ehrennadel und Urkunde ausgezeichnet. Christel Wekenborg, zweite Vorsitzende des SoVD-Kreisverbands Emsland, nahm die Ehrungen vor.

„Wir sind stolz darauf, dass wir zwei Mitglieder haben, die dem SoVD seit 70 Jahren die Treue halten“, erklärte Hubert Kopel, der Vorsitzende des SoVD-Ortsverbands Salzbergen in einer Pressemitteilung.

Unterhaltsame Anekdoten

Die beiden Gründungsmitglieder des Ortsverbands Salzbergen konnten viele Anekdoten aus den Anfangsjahren des SoVD berichten, der damals noch Reichsbund hieß. „Wir waren zunächst 20 Personen, die dem Reichsbund in Salzbergen beigetreten sind“, erzählte der 92-jährige Bernhard Reckers. Erster Vorsitzender sei Hans Stein gewesen. Sie wurden in der Gaststätte Möller-Lau, in der sie sich regelmäßig in gemütlicher Runde trafen, von einem Vertreter des Reichsbunds aus Osnabrück angesprochen und traten sofort ein.

Austausch zwischen Kriegsverwundeten

Beide denken noch gerne an die Zeit zurück, auch wenn sie wegen ihrer Kriegsverwundungen lange Jahre ärztlich behandelt werden mussten. Über den Reichsbund sei es möglich gewesen, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. „Wir haben zudem immer gerne an den Reichsbundveranstaltungen teilgenommen“, sagte Nitsche. „Das machen wir jetzt auch beim SoVD“, ergänzte Reckers und lobte die gute Gemeinschaft, die es heute noch gebe.

„Moderner Sozialverband“

„Vieles hat sich im Vergleich zu den Gründungsjahren des Ortsverbands verändert. Der Reichsbund heißt heute SoVD und ist kein ausschließlicher Kriegsopferverband mehr, sondern ein moderner Sozialverband. Aber damals wie heute haben wir einen tollen Zusammenhalt und das ist sicher auch ein Grund dafür, dass wir Mitglieder haben, die solch eine lange Zeit mit dem SoVD verbunden bleiben“, sagte Kopel.


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