23.11.2016, 09:50 Uhr

Stellvertretender Bürgermeister Kein Posten in Salzbergen: SPD bedauert CDU-Entscheidung

Der Vorsitzende der Salzbergener SPD-Gemeinderatsfraktion: Christian Otten. Foto: Sven LampeDer Vorsitzende der Salzbergener SPD-Gemeinderatsfraktion: Christian Otten. Foto: Sven Lampe

Salzbergen. Der Salzbergener SPD-Ortsvereinsvorsitzende Christian Otten bedauert die Entscheidung der CDU-Gemeinderatsfraktion, die SPD nicht an repräsentativen Aufgaben in der Gemeinde Salzbergen teilhaben zu lassen.

Das teilte die SPD jetzt mit. Die Sozialdemokraten hatten in der konstituierenden Ratssitzung einen eigenen Kandidaten für das Amt des zweiten stellvertretenden Bürgermeisters aufgestellt, waren mit ihrem Vorstoß aber an der CDU-Mehrheit gescheitert.

„Bereitschaft zeigen wollen“

Nach der Kommunalwahl habe die Aussage des CDU-Fraktionsvorsitzenden Frank Elling, eng mit der Minderheitsfraktion zusammen arbeiten zu wollen, Hoffnung darauf gemacht, teilt Otten weiter mit. Durch die Aufstellung eines eigenen Kandidaten habe die SPD-Fraktion ihre Bereitschaft zeigen wollen, diese Aussage beim Wort zu nehmen und selbst Verantwortung zu übernehmen, um die Probleme in Salzbergen anzugehen. Das Amt des ehrenamtlichen zweiten stellvertretenden Bürgermeisters, in dem größtenteils repräsentative Aufgaben zu erfüllen seien, wäre hierfür laut Otten sehr gut geeignet gewesen.

„Konstruktiv zusammenarbeiten“

Leider müsse die SPD feststellen, dass der CDU-Fraktion die Demonstration der Mehrheitsverhältnisse doch wichtiger sei als eine echte Beteiligung aller Meinungen. Dies sei sehr schade, so der SPD-Ortsvereinsvorsitzende weiter. Dennoch hoffe man, bei den anstehenden Herausforderungen, konstruktiv zusammen zu arbeiten. Die SPD in Salzbergen sei hierzu bereit, betont Otten.


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