11.09.2016, 23:35 Uhr

Von ein auf zwei Mandate – CDU bei 12 SPD verdoppelt in Rhede Zahl der Sitze im Gemeinderat

Die Wahlhelfer in Rhede hatten viel tun. Foto: Jennifer KemkerDie Wahlhelfer in Rhede hatten viel tun. Foto: Jennifer Kemker

Rhede. Im Gemeinderat der Einheitsgemeinde Rhede hat sich nach der Kommunalwahl am Sonntag einiges getan. Zwölf Bewerber von insgesamt 15 haben es aus der Christlich Demokratischen Union (CDU) in den Rat der Einheitsgemeinde geschafft. Die Sozialdemokraten haben ihre Sitze verdoppelt.

Gerd Husmann führt die Liste mit insgesamt 1158 Stimmen an. „Ich bin positiv überrascht von dem guten Ergebnis“, sagte Husmann. „Im Gegensatz zur letzten Wahl konnte ich mein Ergebnis um knapp 100 Stimmen verbessern.“ Joachim Hübner und Hans-Jürgen Pohl von der Sozialdemokratischen Partei Deutschland (SPD) haben es ebenfalls mit jeweils 263 und 216 Stimmen in den Rat geschafft. „Wir wollen auch zukünftig konstruktiv mit der CDU zusammenarbeiten“, sagte Hans-Jürgen Pohl, der einen der zwei Plätze der SPD im Gemeinderat besetzt. Die Sozialdemokraten wollen Pohl zufolge die Kooperation mit den Niederlanden erhalten und ausbauen. Außerdem sollten neue Baugebiete erschlossen werden. Bürgermeister Gerd Conens (parteilos) freut sich, dass sich die Sitze der SPD verdoppelt haben. „Das wird eine gute Zusammenarbeit“, so Conens.

Für Uwe Satzinger von der Freien Demokratischen Partei hat es nicht gereicht. „Ich habe schon fast damit gerechnet“, so Satzinger, der erst seit knapp zwei Jahren in der Emsgemeinde wohnt. Der geringe Bekanntheitsgrad könne der Hauptgrund für sein Ergebnis sein, vermutet der FDP-Kandidat.

Die ersten Meldungen zur Kreiswahl aus Rhede zeigen, dass die CDU mit über 70 Prozent führt. Nach der SPD mit 11,73 Prozent ist die drittstärkste Partei die AfD Niedersachsen. Grüne, UWG Emsland und FDP schneiden mit unter fünf Prozent ab.

Am Nachmittag schätzte Hermann-Josef Gerdes, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, die Wahlbeteiligung auf gut 50 Prozent. „Es kamen ältere und viele junge Wähler“, so Gerdes.


0 Kommentare