21.10.2015, 15:13 Uhr

Ausbau des Technikhauses Wirtschaft spendet 5000 Euro für Schule in Rhede

Begeistert vom Technikhaus sind nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrer und die Vertreter der Rheder Wirtschaft. Auf dem Foto (von links) Ryan Verbing, Tyler Lausten, Lehrerin Imke Weber, Lehrer Peter Helzen, Gerrit Terfehr, Schulleiter Otto Büning, Bürgermeister Gerd Conens, Bernd Wittrock, Christina Vinke vom Fachbereich Wirtschaft, Martin Läken, Herbert Vosse, Gerd Husmann vom Förderverein, sowie Hermann-Josef Gerdes, Lenard Denker und Keenan Noack. Foto: Jennifer KemkerBegeistert vom Technikhaus sind nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrer und die Vertreter der Rheder Wirtschaft. Auf dem Foto (von links) Ryan Verbing, Tyler Lausten, Lehrerin Imke Weber, Lehrer Peter Helzen, Gerrit Terfehr, Schulleiter Otto Büning, Bürgermeister Gerd Conens, Bernd Wittrock, Christina Vinke vom Fachbereich Wirtschaft, Martin Läken, Herbert Vosse, Gerd Husmann vom Förderverein, sowie Hermann-Josef Gerdes, Lenard Denker und Keenan Noack. Foto: Jennifer Kemker

Rhede. Für den weiteren Ausbau der Arbeitsplätze für Oberschüler im „Technik- und Innovationshaus“ der Ludgerusschule in Rhede hat die Rheder Wirtschaft 5000 Euro gespendet. Außerdem soll von dem Geld Material für die Grundschule angeschafft werden.

Momentan enthält das Technikhaus nach Angaben des Schulleiters Otto Büning zwölf Schüler-Tüftel-Technik-Arbeitsplätze, an denen die Jungen und Mädchen eigene Ideen im technischen Bereich entwickeln und ausprobieren können. Im aktuellen Schuljahr könnten drei Gruppen, die Grundschule und die fünfte und siebte Klasse der Oberschule, das Technikhaus nutzen.

„Die Robotik ist eine Ergänzung zum Technikunterricht. Die Grundlage bildet ein pädagogisches Konzept, das gemeinsam mit den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Papenburg entwickelt wurde“, erklärte Büning. Das Technikhaus sei ein perfektes Beispiel für innovatives Denken und verantwortungsvolles Handeln.

Nicht nur für Jungen, sondern auch für Mädchen biete das „Technik- und Innovationshaus“ praxisnahen Unterricht. Sowohl handwerkliche als auch technische Kompetenzen können die Schüler laut Lehrerin Imke Weber erwerben. „Mithilfe eines Programms werden sie Schritt für Schritt durch die Anleitung geführt, sodass sie am Ende eine fertige Figur aus Bauklötzen vor sich haben“, sagte Weber. Wenn die Figur mit dem Laptop verbunden ist, programmieren die Schüler sie laut Weber dann selbstständig.

Errichtet wurde das Haus Büning zufolge als ein Gemeinschaftsprojekt der Rheder Handwerksbetriebe, der Ludgerusschule, den BBS Papenburg, der politischen Gemeinde, dem Förderverein der Ludgerusschule und weiteren Sponsoren.

Der Anteil der Auszubildenden an den insgesamt sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Gemeindegebiet betrug nach Angaben von Bürgermeister Gerd Conens im Jahr 2013 knapp 16 Prozent. Damit steht Rhede nach seinen Worten auf Ebene des Landkreises Emsland sowie des Landes Niedersachsen an der Spitze.

„Aus Sicht der Gemeinde Rhede, der Schule und der Unternehmen in unserer Gemeinde zeigen diese Zahlen, dass sich die herausragende Vorbereitung der Schüler in der Ludgerusschule auf die Ausbildungs- und Berufswelt tatsächlich auch in der Arbeitswelt widerspiegelt“, erklärte Conens.

Die Gesamtkosten von 80000 Euro trugen nach Angaben des Schulleiters zu je einem Drittel das Rheder Handwerk, die Sponsoren und die Gemeinde beziehungsweise die Schule. Das Land habe das Zentrum mit 1000 Euro aufgrund des Beitrages zum Klimaschutz unterstützt.


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