30.11.2016, 09:11 Uhr

Bei Tennie Elektromaschinenbau Finnischer Praktikant in Papenburg beschäftigt

Sind über die Zusammenarbeit glücklich (von links) Riika Lemmetyinen, Hermann-Josef Hoormann, Mikko Karilainen, Tjark Tennie und Teemu Sjöblom. Foto: BBS Papenburg.Sind über die Zusammenarbeit glücklich (von links) Riika Lemmetyinen, Hermann-Josef Hoormann, Mikko Karilainen, Tjark Tennie und Teemu Sjöblom. Foto: BBS Papenburg.

Papenburg . Seit Anfang November beschäftigt Tennie Elektromaschinenbau in Papenburg einen finnischen Praktikanten. Teemu Matias Sjöblom kümmert sich im Unternehmen um die Instandsetzung von elektrischen Antrieben mit verschiedenen Leistungen. In Raisio (Finnland) macht er derzeit eine Ausbildung zum Mechatroniker.

Bereits seit zwei Jahren tauschen die Berufsschule in Raisio und die BBS in Papenburg (Technik und Wirtschaft) einer Mitteilung zufolge Praktikanten aus. Die finnischen Auszubildenden kommen in der Regel aus der Elektrotechnik und Metallverarbeitung, die deutschen Auszubildenden aus dem Bereich der IT. Auf diese Weise können beide Regionen in Finnland und Deutschland die jeweils besonderen Stärken nutzen. Die deutschen Praktikanten fliegen im Herbst für drei Wochen nach Finnland, während die finnischen Praktikanten im Winter für acht Wochen ins Emsland kommen.

Da die Praktika nicht zeitgleich stattfinden, können sich die jungen Emsländer und Finnen im jeweiligen Gastland wiedersehen. Das erleichtert vor allem die Kontaktaufnahme zu anderen gleichaltrigen Jugendlichen in der Region.

Glücklich über Zusammenarbeit

Um diese Kooperation weiter auszubauen, sind jetzt die Abteilungsleiterin der Berufsausbildung an der Berufsschule in Raisio, Riika Lemmetyinen, und der Koordinator für internationale Projekte, Mikko Karilainen, nach Deutschland gekommen. Sie haben in diesem Zusammenhang das Gespräch mit Vertretern von regionalen Unternehmen gesucht. Ebenfalls stand ein Besuch an der BBS Papenburg auf dem Programm.

Laut übereinstimmender Auskunft der Inhaber von Tennie, Michael und Tanja Lotz, sowie von Sjöblom sind beide Seiten sehr glücklich über die Zusammenarbeit. Die Praktika werden von der Europäischen Union im Rahmen des Erasmus+ Programms KA1 gefördert.


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