29.11.2016, 16:50 Uhr

Beiträge erhöht Förderverein will Schiff ins Papenburger Kapitänsviertel holen

Der Vorstand des Fördervereins mit (von links) Theo Wiemker, Ansgar Frischkemuth, Detlef Korczak, Maria Schlömer, Georg Gerdes, Tekin Yildrim, Gerd Bornhorst und Lukas Kampeling hat über maritime Dekoration diskutiert Foto: Dirk HellmersDer Vorstand des Fördervereins mit (von links) Theo Wiemker, Ansgar Frischkemuth, Detlef Korczak, Maria Schlömer, Georg Gerdes, Tekin Yildrim, Gerd Bornhorst und Lukas Kampeling hat über maritime Dekoration diskutiert Foto: Dirk Hellmers

Papenburg. Der Förderverein des Kapitänsviertels in Papenburg wünscht sich ein Schiff. Auf der Generalversammlung ist der Vorschlag diskutiert worden, Silhouetten ähnlich wie beim Kreuzfahrtweg für Radwanderer, passend zu den Straßen aufzustellen.

Ein neues Schmuckstück für die Straßen des Viertels soll organisiert werden. Nach dem Vorschlag des Vorsitzenden, Lukas Kampeling, über ein Schiff oder andere maritime Dekoration nachzudenken, schlug Mitglied Helmut Feimann vor, sich an den Stahlskulpturen am Kreuzfahrtweg zu orientieren. Der Vorteil sei, dass die Schilder verhältnismäßig günstig seien. Nach einer Diskussionsrunde soll nun überlegt werden, ob die Schiffe der Kapitäne, nachdem die Straßen benannt sind abzubilden. Diese könnten in gewünschten Einbuchtungen an der Straße stehen.

2200 Menschen aus 26 Nationen

Zuvor zog Kampeling Bilanz über das abgelaufene Jahr im Kapitänsviertel. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen in dem in den 1990er Jahren erschlossenen Baugebiet zusammen zu bringen. Laut Kampeling leben dort rund 2200 Menschen aus 26 Nationen auf 79 Hektar zusammen. Die Bilanz der Veranstaltungen im vergangenen Jahr fiel gemischt aus. Mit der Beteiligung an „Papenburg räumt auf“ war der Fehnstädter zufrieden. Da waren 27 Helfer gekommen. Weniger gut besucht war das Boßeln und die Feier zum zehnjährigen Bestehen des Vereins. Neben dem Vorstand waren nur etwa 30 Gäste gekommen. „Die Stimmung war aber sehr gut.“ Ein Grund sei vielleicht, dass das PCV-Heim für Interessierte zu weit außerhalb läge. Daher habe er den Wunsch, dass es auch im Siedlungsgebiet eine Gaststätte oder einen anderen Treffpunkt geben wird.

Mitgliedsbeiträge erhöht

Einstimmig beschlossen wurde die vom Vorstand beschlossene Erhöhung der Mitgliedsbeiträge von sechs auf zwölf Euro, sowie von zwölf auf 18 Euro für Familien pro Jahr. Zwar habe sich die angespannte Kassenlage entspannt, teilte Kassenwart Georg Gerdes mit, aber der Verein habe kaum Geld für Veranstaltungen. Unter anderem werden davon Reparaturen der vereinseigenen Bänke bezahlt. Gerdes betonte: „Wir sind kein Geldsammelverein, sondern wollen Veranstaltungen für das Kapitänsviertel organisieren.“ Im Vorstand hat sich die Besetzung leicht verändert. Auf das Schriftführerteam Jörg Walker und Stellvertreter Ansgar Frischkemuth folgen Maria Schlömer und Detlef Korczak.


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