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27.11.2016, 21:08 Uhr WOHNUNGSLOSENHILFE STELLT SICH VOR

Sozialer Frieden in Gefahr


Die Gäste bekamen am Tag der offenen Tür des SKFM Papenburg eine Führung durch das Haus. Foto: Jürgen EdenDie Gäste bekamen am Tag der offenen Tür des SKFM Papenburg eine Führung durch das Haus. Foto: Jürgen Eden

Papenburg. Eine Gesellschaft ist nur so stark, wie sie mit den Schwächsten umgeht und die Ausführungen des SKFM sollten jeden hellhörig werden lassen.

Denn der soziale Abstieg kann vor dem Hintergrund von Arbeitslosigkeit, Überschuldung und Krankheit und der damit verbundenen Wohnungslosigkeit jedem drohen.

Dass nun endlich auch Signale aus der Politik gibt, sich dieses Themas anzunehmen ist zu begrüßen, aber auch Rettung in letzter Sekunde. Denn das menschenwürdige Wohnen gehört wie auch ausreichend Lebensmittel, zu den Grundbedürfnissen eines Menschen. Denn eine Wohnung ist der Lebensmittelpunkt und der Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe. Viel zulange haben die politisch Verantwortlichen allerdings nicht ausreichend im Auge gehabt, indem man sich auf den freien Markt verlassen habe.

Jetzt sind sie allerdings sofort zum Handeln gefordert, denn sonst droht auch in Papenburg die soziale Spaltung der Bevölkerung. Und was das bedeutet, spiegelt sich derzeit weltweit bei Wahlen wider, wo extremistische Parteien starken Zulauf haben. Es bleibt daher zu hoffen, dass in Papenburg nicht nur ein Wohnraumkonzept für sozial Benachteiligte auf den Weg gebracht wird, sondern dieses auch zugunsten von Sozialschwachen schnell mit Leben gefüllt wird. Denn sonst ist der soziale Frieden in Gefahr.


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