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10.08.2016, 18:56 Uhr KOMMENTAR

Vollsperrung der Rheiderlandstraße in Papenburg: Ruhig bleiben

Kommentar von Maike Plaggenborg

Viele Autos und noch mehr Schlaglöcher sind auf der Rheiderlandstraße in Papenburg zu finden. Archivfoto: Christoph AssiesViele Autos und noch mehr Schlaglöcher sind auf der Rheiderlandstraße in Papenburg zu finden. Archivfoto: Christoph Assies

Papenburg. Die Vollsperrung eines circa viereinhalb Kilometer langen Teilstücks der Rheiderlandstraße in Papenburg steht bevor. Zu erwarten ist ein Sturm der Entrüstung in den sozialen Netzwerken. Es bleibt zu empfehlen: Ruhig bleiben.

Sicherlich bedeutet die Vollsperrung einer Hauptumgehungsstraße, wie es die Rheiderlandstraße in Papenburg ist, die dann auch noch direkt zur Meyer Werft führt, eine erhebliche Einschränkung für ziemlich viele Bürger.

Die Reaktionen auf solche Projekte in den sozialen Netzwerken ähneln sich dabei. Immer wieder wird sich beschwert, gemeckert, lamentiert darüber, dass es zu lange dauert, dass Umleitungen schlecht organisiert sind und so weiter. Schlechte Straßen aber will auch keiner.

Deshalb sollten alle ruhig bleiben. Erstens nämlich ist die Sanierung in diesem Fall bitter nötig. Die Schlaglöcher sind auf Dauer eine Zumutung für die Fahrwerke. Zweitens sollten die Erleichterung und Freude darüber, dass die Straße nun erneuert wird, überwiegen.

Zusätzlich werden die Arbeiten durch die – wenn auch schmerzliche – dreimonatige Vollsperrung beschleunigt, und auch die Qualität wird besser bei der Straße aus einem Guss. Im Anschluss haben alle Beteiligten dann wieder lange Ruhe, weil die frische Fahrbahn erst wieder in ziemlich ferner Zukunft saniert werden muss.


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