11.12.2015, 10:38 Uhr

Ernstfall geprobt Brandschutzübung auf der Papenburger Meyer Werft


Papenburg. Die Freiwillige Feuerwehren Papenburg-Untenende und Aschendorf, die Schnell-Einsatz-Gruppe des Malteser Hilfsdienstes, die Technische Einsatzleitung des Landkreises Emsland sowie die Werkfeuerwehr und die Sanitäter der Meyer Werft haben auf der Papenburger Meyer Werft bei einer Brandschutzübung im Maschinenraum eines Kreuzfahrtschiffes im Baudock 2 der Werft den Ernstfall geprobt.

Bei der Übung war es nach einer Verpuffung im Maschinenraum im Bereich der hinteren Hauptmaschinen zu einem Feuer gekommen. Mehrere Personen wurden in diesem Bereich verletzt. Umliegende Bereiche sind schnell stark verqualmt. Die Mitarbeiter, die im Bereich der Ladeluke auf Deck 1 beschäftigt waren, sind durch den Rauch eingeschlossen gewesen.

Positive Bilanz

Werft-Geschäftsführer Lambert Kruse und der Leiter der Werkfeuerwehr, Erik Feimann, zogen nach der Übung eine positive Bilanz. „Schwerpunkt der Übung war dieses Mal der reibungslose Ablauf der einzelnen Prozesse in der Feuerbekämpfung. Hierzu zählen neben der Brandbekämpfung auch die Menschenrettung, die Evakuierung eingeschlossener Personen, die Versorgung der Verletzten und die Kommunikation über das Digitale Betriebsfunknetz. Das Zusammenspiel der beteiligten Kräfte hat wie bei den vergangenen Übungen auch dieses Mal gut funktioniert.“

Regelmäßige Übungen

Bei der Übung waren insgesamt etwa 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Da diese Brandschutzübungen für die Werft von großer Bedeutung sind, werden in regelmäßigen Abständen entsprechende Großübungen der Feuerwehren durchgeführt.


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