24.08.2010, 15:34 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Historisch-Ökologische Bildungsstätte stellt neues Programm vor und ist mit der Resonanz zufrieden „Ziel ist es, dieses Level zu halten“

Schauten ins neue Programm: (hinten v. li.) Alexander Darànyi, Heribert Kleene, Thomas Südbeck, Herbert Haupt, (vorne v. li.) Ursula Mersmann, Sabine Kasimir, Kathrin Klaffke, Andrea Helmer, Kirsten Kuhlmann und Mechtild Möller. Foto: Dirk HellmersSchauten ins neue Programm: (hinten v. li.) Alexander Darànyi, Heribert Kleene, Thomas Südbeck, Herbert Haupt, (vorne v. li.) Ursula Mersmann, Sabine Kasimir, Kathrin Klaffke, Andrea Helmer, Kirsten Kuhlmann und Mechtild Möller. Foto: Dirk Hellmers

Papenburg. Das könnte ein gutes Jahr für die Historisch-Ökologische Bildungsstätte (HÖB) in Papenburg werden. „Die Anzahl der Teilnehmertage ist positiv“, resümierte HÖB-Leiter Thomas Südbeck gestern bei der Vorstellung des neuen Programms. Damit könnte der Besucherrekord von 2008 erreicht werden.

„Wir werden auch wohl wieder über 30000 Teilnehmertage haben“, prognostizierte Südbeck. Damit sei er sehr zufrieden. Im Jahr 2009 sei die Zahl leicht unter der 30000er-Marke geblieben. Als Grund für die gute Resonanz sieht der Leiter die „Entwicklung des Qualitätsstandards“, der sich eben auch durch das Haus und den Service zeige und nicht nur durch die Seminare.

Doch besonders zufrieden sei er mit der Bandbreite der Lehrgänge. „Wir haben hier neun Pädagogen, die in unterschiedlichen Bereichen Experten sind“, brachte Südbeck den Umfang des neuen Angebotes für das Halbjahr zwischen September 2010 und Februar 2011 auf den Punkt. So liege der Schwerpunkt bei Alexander Darànyi beispielsweise in der Theaterarbeit, der von Sabine Kasimir in der frühkindlichen Entwicklung, der von Kirsten Kuhlmann im Bereich der Ernährungswissenschaft sowie Südbecks eigener in Organisations- und Führungsthemen. „Wir versuchen, unser Programm immer der aktuellen Entwicklung anzupassen.“ So sei in diesem Jahr der Themenschwerpunkt „Demokratische Partizipation junger Menschen“ von Mechtild Möller wieder in die rund 100 unterschiedlichen Kursangebote und Akademieabende integriert. Des Weiteren soll die Früherziehung ausgebaut werden, da auch der Bedarf in den Kindertagesstätten steige.

Ein neues Programm wird es auch für das vor einem Jahr eröffnete Zentrum für Generationen (ZfG) geben. Hierbei handelt es sich teils um regelmäßige Veranstaltungen wie Computersprechstunden, Regionale Frühstücke und Büchertauschmöglichkeiten sowie diverse einzelne Lehrangebote. Auch dort zeigte sich Südbeck zufrieden, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass dieses Angebot noch wachsen müsse. Die Koordinatorin des ZfG, Andrea Helmer, ergänzte, dass bereits im neuen Programm mehrere Vorschläge und Wünsche der Bevölkerung aufgenommen wurden.

Für den September wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die die Position der HÖB im Netzwerk der offenen Hochschule Niedersachsen erläutern soll. Doch weiter expandieren möchte Südbeck nicht. „Wir bewegen uns in einem guten Rahmen. Ziel ist es, dieses Level zu halten.“

Weitere Infos zum Programm unter www.hoeb.de


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