Ein Bild von Sebastian Stricker
21.04.2017, 18:07 Uhr BAHNHOFSMISSION OSNABRÜCK

Mit Hand und Herz runter vom Abstellgleis

Kommentar von Sebastian Stricker

Die Bahnhofsmission Osnabrück hat im Jahr 2016 über 7500 Gäste bewirtet und 50.000 Reisenden geholfen. Foto: David EbenerDie Bahnhofsmission Osnabrück hat im Jahr 2016 über 7500 Gäste bewirtet und 50.000 Reisenden geholfen. Foto: David Ebener

Osnabrück. Die Bahnhofsmission Osnabrück, eine der wichtigsten Einrichtungen für hilfsbedürftige Reisende wie für Menschen am Rande der Gesellschaft, war drauf und dran, selbst aufs Abstellgleis zu geraten. Gut, dass sie unter neuer Leitung einen Weg aus der Krise findet.

Manager Marcel Bohnenkamp bringt offenbar jenes Maß an Ehrgeiz und die Dynamik mit, das es braucht, um das Haus auch in schwierigen Zeiten zu führen und – ganz wichtig – andere mitzureißen. Ihm scheint binnen weniger Monate zu gelingen, woran sein Vorgänger ein ganzes Jahr lang gescheitert ist: Ehrenamtliche zu gewinnen und zu binden, ohne die eine Bahnhofsmission einfach nicht funktionieren kann. Dank des beachtlichen Zulaufs an Mitarbeitern erreichen die Öffnungszeiten ja auch fast schon wieder den hohen Standard früherer Tage.

„Hoffnung geben, wo Menschen leben“ – unter diesem Motto steht der diesjährige Tag der Bahnhofsmission am Samstag. Wäre doch schön, wenn er weitere Bürger dazu veranlasst, sich in ihrer Freizeit einzubringen und Hilfesuchende mit Hand und Herz zu unterstützen.


Der Artikel zum Kommentar

0 Kommentare