20.04.2017, 23:21 Uhr

Erster Festivalabend macht Lust auf mehr Popsalon in Osnabrück fulminant eröffnet

Die Band „Meute“ performt beim Osnabrücker Popsalon 2017 in der Lagerhalle. Foto: Katharina LeuckDie Band „Meute“ performt beim Osnabrücker Popsalon 2017 in der Lagerhalle. Foto: Katharina Leuck

Osnabrück. Osnabrück im Festivalfieber: Fulminant gestaltete sich der erste Abend des Popsalons. Die siebte Ausgabe des Indoorfestival lockte zahlreiche Musikbegeisterte auf Entdeckertour in die Clubs der Stadt.

Vielfalt war das Motto: Nach einer Mischung aus Soul, Jazz, Elektro und HipHop von der Band „Compass“ in der Lagerhalle und einer eher düster-exotischen Melange von „Oum Shatt“ in der Kleinen Freiheit sorgte die Techno-Marchingband Meute im Saal der Lagerhalle für schiere Begeisterung. Sieben Bläser und vier Perkussionisten übersetzten die Stilistik moderner elektronischer Tanzmusik in die Klangsprache einer Blaskapelle.

Zuschauer in Tanzlaune

Versierte Soli zeugten von musikalischer Reife, bis der Beat einsetzte und die Zuschauer massiv in Tanzlaune kamen. Bald ähnelte die Lagerhalle einem Technorave der besonderen Art. Ein Sousaphon generierte tiefe Basstöne, ein mobiles Vibraphon setzte Höhepunkte. Als die Meute bei den Zugaben „Krawall und Remmidemmi“ von Deichkind anstimmte, gab es schließlich kein Halten mehr. Das Publikum bekam schließlich eine Spezialversion des Adele-Songs „Rolling In The Deep“ kredenzt.

Mit melancholischem Pop von „Julian Philipp David“ in der Kleinen Freiheit endete der erste von drei Popsalonabenden – und machte Lust auf mehr.

(Weiterlesen: Ein Überblick zum Popsalon in Osnabrück)


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