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01.12.2016, 16:04 Uhr KOMMENTAR

Hauptsache, der Dreck ist weg

Kommentar von Dietmar Kröger

Nach dem Nachtflohmarkt ist die Vermüllung besonders schlimm, aber auch an den Sonntagen ist eine generelle Reinigung der Innenstadt zumindest während der Sommermonate notwendig. Foto: David EbenerNach dem Nachtflohmarkt ist die Vermüllung besonders schlimm, aber auch an den Sonntagen ist eine generelle Reinigung der Innenstadt zumindest während der Sommermonate notwendig. Foto: David Ebener

Osnabrück. In mühsamen Ringen versuchen OSB-Betriebsleitung und Personalrat einen Kompromiss zur Sonntagsreinigung zu finden. Aber die Fronten sind verhärtet. Nur eine Interimslösung bewahrt die Stadt derweil vor der Vermüllung.

Was auch am Ende bei den Verhandlungen herauskommt – Hauptsache ist, dass der Dreck verschwindet. Kämmerer Thomas Fillep hat sich klar positioniert und dürfte damit den Nerv der Bevölkerung getroffen haben. Die Bürger wollen, dass ihre Stadt sauber auftritt, schließlich zahlen sie mit ihren Gebühren dafür. Da ist es ihnen auch egal, wer den Besen schwingt, der OSB oder ein Privatunternehmen.

Wird die Sonntagsreinigung öffentlich ausgeschrieben, sieht sich der OSB aber plötzlich im Wettbewerb mit der Privatwirtschaft. Ergebnis ungewiss.


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