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29.11.2016, 18:13 Uhr DAS NADELÖHR BLEIBT

Zwei Spuren für die Römereschstraße hätten genügt

Kommentar von Rainer Lahmann-Lammert

Vier Spuren bis zum Nadelöhr: Die Römereschstraße nimmt Gestalt an. Foto: Jörn Martens.Vier Spuren bis zum Nadelöhr: Die Römereschstraße nimmt Gestalt an. Foto: Jörn Martens.

Osnabrück. Es gibt viele Gründe, die gegen den Bau neuer Straßen sprechen. Zum Beispiel, dass sie zusätzlichen Verkehr anziehen wie das Taubenfutter die Tauben. Der vierspurige Ausbau der Römereschstraße ist aber schon deshalb fragwürdig, weil er wie ein Trichter für den Verkehr von der B68 wirkt, der sich dann durch das Nadelöhr an der Westseite quetschen muss.

Die Kanalbrücke ist und bleibt zweispurig. Und die Eisenbahnunterführung ebenfalls. Zu hoffen, dass die Stadt in den nächsten 20 Jahren daran etwas ändern könnte, wäre Traumtänzerei angesichts der chronisch knappen Kassen. Da stellt sich die Frage, ob es ein zweispuriger Ausbau nicht auch getan hätte. Manchmal ist es besser, die Dinge vom Ende her zu denken.


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