24.11.2016, 12:45 Uhr

Warteschlangen vermeiden Vier Tipps: Stressfrei in Osnabrück parken im Advent

Kaum freie Plätze in den Osnabrücker Parkhäusern: Dieses Bild wird sich in der Adventszeit noch öfter wiederholen. Archivfoto: Jörn MartensKaum freie Plätze in den Osnabrücker Parkhäusern: Dieses Bild wird sich in der Adventszeit noch öfter wiederholen. Archivfoto: Jörn Martens

Osnabrück. Alle Jahre wieder vollzieht sich an den Adventswochenenden in Osnabrück dasselbe Spiel: Glühweinschlürfer und Weihnachtseinkäufer aus den Stadtteilen und dem Landkreis strömen in die Innenstadt und sorgen für lange Warteschlagen vor den Parkhäusern. Doch es gibt einige Tricks, um sie zu umgehen.

Mehr als 5.000 Parkplätze stehen in unmittelbarer Nähe zum Weihnachtsmarkt für die Besucher zur Verfügung, so die Stadt Osnabrück. Bei bis zu 75.000 Weihnachtsmarktbesuchern an einem starken Samstag erscheint das zunächst wenig. Doch die Innenstadt ist auf den Ansturm gut vorbereitet, sagt Beate Krämer vom Stadtmarketing. Es gibt viele Alternativen, die Parkhausschlangen zu umgehen.

Die Parkhaus-Übersicht der OPG nutzen

Vor allem die Altstadt-, Ledenhof-, Nikolai- und Vitihof-Garage sind wegen ihrer Lage bei den Besuchern beliebt – so sehr, dass sich vor den Schranken oft lange Warteschlagen bilden. Wo genau Engpässe entstehen, lässt sich nicht besonders gut vorhersehen.

Über den aktuellen Stand informiert die Internetseite des Parkhausbetreibers . Die Anwendung gibt es auch als App für die Nutzung von unterwegs mit dem Smartphone. Die Informationen werden alle drei Minuten aktualisiert.

Im Zweifel lohnt es sich, auf ein weniger beliebtes Parkhaus auszuweichen und ein paar Gehminuten in Kauf zu nehmen: Gerade in der Bahnhofsgarage oder im Parkhaus an der Lotterstraße findet sich eigentlich immer noch ein Platz.

Unter der Woche kommen - oder mittags

Einige Stoßzeiten gibt es aber doch. Gerade an den Wochenenden strömen besonders viele Besucher in die Innenstadt. Wer zeitlich flexibel ist, der sollte also lieber unter der Woche kommen.

Ein weiterer Geheimtipp: die Fluktuation in den Parkhäusern ausnutzen. „Es gibt häufig einen Halbtageswechsel durch Vormittags- und Nachmittagsbesucher“, sagt Beate Krämer vom Stadtmarketing. Wer also erst in der Mittagszeit einen Parkplatz sucht, hat es mitunter leichter. Genauso verhält es sich übrigens nach Ladenschluss um 19 Uhr, wenn die Geschenkekäufer gehen und die Weihnachtsmarktbesucher kommen.

Parkplätze und Seitenstraßen nutzen

Neben den großen Parkhäusern gibt es noch einige unüberdachte Parkplätze der Stadt Osnabrück: zum Beispiel am Domhof, dort wo samstags der Wochenmarkt stattfindet. Dort darf man sein Auto unter der Woche ab 19 Uhr kostenlos abstellen.

Parken kann man natürlich auch ganz einfach an der Straße – zumindest außerhalb der Zonen des Anwohnerparkens. Besonders innenstadtnah geht das zum Beispiel in der Wüste im Bereich des Arbeitsamtes, am Westerberg nördlich der Lotter Straße oder in der Gartlage südöstlich der Liebigstraße.

Gut genutzt wurde in den vergangenen Jahren auch das Flatrate-Parken an der Domschule. Gegen eine kleine Spende darf man sein Fahrzeug freitags und samstags auf dem Schulhof abstellen. Die Aktion beginnt am Samstag, 26. November.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen

Alternativ zum eigenen Auto lässt es sich natürlich auch gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad anreisen. Das empfiehlt auch Beate Krämer vom Stadtmarketing: „Osnabrück ist mit Bus und Bahn mehr als gut erreichbar.“

Besonders zum Weihnachtsmarktbesuch ist das sogar sehr praktisch. Dann darf es nämlich auch der ein oder andere Glühwein mehr sein.

Zu beachten ist allerdings: Die Bushaltestellen „Vitihof“ und „Theater“ werden wegen des Weihnachtsmarkts täglich zwischen 14 und 22 Uhr nicht angefahren. Die Busse nehmen stattdessen eine Umleitung über den Natruper-Tor-Wall und die Dielingerstraße.


1 Kommentar