22.11.2016, 15:25 Uhr

Tatverdächtiger in geschlossener Einrichtung Toter im Prießnitzhof: Tatwaffe war ein Messer

Osnabrück: Nach der Tat  war die Spurensicherung in der Straße Prießnitzhof im Einsatz. Foto/Archiv: Jörn MartensOsnabrück: Nach der Tat war die Spurensicherung in der Straße Prießnitzhof im Einsatz. Foto/Archiv: Jörn Martens

Osnabrück. Die Staatsanwaltschaft hat sich am Montag zum Tötungsdelikt in der Straße Prießnitzhof Ende Oktober geäußert. Offenbar stach der mutmaßliche Täter mit einem Messer auf seine Opfer ein.

„Bei der Tatwaffe handelt es sich um ein Messer“, sagte Staatsanwalt René van Münster auf Anfrage unserer Redaktion. „Um was für einen Typ Messer es sich handelt, können wir aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.“

Ende Oktober wurde ein 51-jähriger Mann in einer Wohnung in der Straße Prießnitzhof getötet. Ein 39-jähriger Mann wurde schwer verletzt, konnte sich aber auf die Straße retten. Als tatverdächtig gilt ein 29-Jähriger, der aus dem Landkreis Osnabrück stammt. Er wurde noch am Morgen nach der Tat in der Osnabrücker Innenstadt festgenommen. Da die Staatsanwaltschaft davon ausgeht, dass der Mann möglicherweise vermindert schuldfähig ist, sitzt er nicht in U-Haft. Das sei rechtlich nicht möglich. Stattdessen sei er in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht, wie van Münster sagte.

In welcher Beziehung stehen der mutmaßliche Täter und seine zwei Opfer? „Aus ermittlungstaktischen Gründen kann ich keine weiteren Auskünfte geben. Die Ermittlungen laufen“, sagte van Münster.


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