22.11.2016, 07:24 Uhr

Feuerwehreinsatz an der Sedanstraße Reizgas im Osnabrücker Flüchtlingshaus versprüht?

Weil angeblich Reizgas im Osnabrücker Flüchtlingshaus versprüht wurde, musste die Feuerwehr am Montagabend zu einem Einsatz an der Sedanstraße ausrücken. Symbolfoto: Michael GründelWeil angeblich Reizgas im Osnabrücker Flüchtlingshaus versprüht wurde, musste die Feuerwehr am Montagabend zu einem Einsatz an der Sedanstraße ausrücken. Symbolfoto: Michael Gründel

Osnabrück. Weil angeblich Reizgas im Osnabrücker Flüchtlingshaus versprüht wurde, musste die Feuerwehr am Montagabend zu einem Einsatz an der Sedanstraße ausrücken.

Wie Einsatzleiter Klaus Fiening unserer Redaktion mitteilt, wurde die Feuerwehr um 19.54 Uhr zur Landesaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB) in der Sedanstraße 115 gerufen – angeblich sollte dort Reizgas versprüht worden sein. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, hatte der Sicherheitsdienst bereits alle rund 320 Personen aus dem Gebäude evakuiert.

Kein Reizgas bei Messungen festgestellt

Mittels eines Dolmetschers wurden die Bewohner befragt, ob sie Hilfe durch den anwesenden Notarzt benötigen – jedoch musste niemand behandelt werden. Zeitgleich überprüfte der Angriffstrupp der Brandschutzgruppe die Etagen und es wurden Messungen durchgeführt, ebenso wurden alle Bereiche gelüftet. Es konnte dabei kein Reizgas mehr nachgewiesen werden.

Um 20.25 Uhr konnten alle Bewohner ihre Unterkünfte wieder beziehen. Zwei Einsatzfahrzeuge der Polizei unterstützten die Berufsfeuerwehr.


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