26.10.2016, 13:05 Uhr

Die glorreichen Einhundert 100 DJs-Party am Freitag im Osnabrücker Glanz & Gloria

Runter vom Sofa kommen am Freitag diese sieben Teilnehmer der 100 DJ’s-Party am Freitag im Glanz & Gloria in Osnabrück. Foto: Hermann PentermannRunter vom Sofa kommen am Freitag diese sieben Teilnehmer der 100 DJ’s-Party am Freitag im Glanz & Gloria in Osnabrück. Foto: Hermann Pentermann

Osnabrück. Never change a winning team? Das dürfte bei der 100 DJs-Party im Glanz & Gloria an der Karlstraße in Osnabrück kaum möglich sein. Nach der insgesamt dritten Auflage der Party im März findet sie am Freitag, 28. Oktober 2016, in diesem Jahr schon zum zweiten Mal statt. Es sind einige Persönlichkeiten des Osnabrücker Nachtlebens dabei, die schon im Frühjahr hinter dem DJ-Pult standen, aber auch viele neue Gesichter.

Die 100 DJs-Party am Freitag ist die vierte Auflage dieser außergewöhnlichen Tanz-Veranstaltung. 100 DJs legen jeweils ein Stück auf. Das ist das einfache wie erfolgreiche Rezept des Abends.

Kay Middendorf ist zum ersten Mal dabei. Er ist Mitglied des DJ-Teams Hakuna Matata. „Das ist eine super Idee. Ich möchte Teil dieses bunten Straußes sein“, sagt er über seine Teilnahme. Er sei gespannt, wie die unterschiedlichen Stile funktionieren, wenn sie aufeinander treffen.

„Als Gast ist es eine Herausforderung, es hat aber immer Spaß gemacht“, sagt André Klaaßen, der sonst bei der Party-Reihe „Danger Danger“ in der Kleinen Freiheit auflegt. Als DJ ist er am Freitag auch zum ersten Mal bei den glorreichen 100 dabei. André hat sich eine Auswahl von fünf Stücken zurechtgelegt. Welches er dann wirklich auflegt, will er spontan entscheiden.

So hat es sich auch Kerstin Höger überlegt. Bei der 100 DJs-Party im April stand sie zum ersten Mal hinter dem Pult. Da hat sie Blut geleckt. „Ich mache aber auch mit, weil die beiden es so wunderbar und mit viel Herzblut gestalten“, sagt sie über die Organisatoren Uli Schubert und Daniel Tronnier.

So wie Kerstin Höger sind auch andere Leute unter den 100 DJs, die sonst normalerweise nicht als Plattenaufleger tätig sind und waren. Manche haben sogar noch nie in ihrem Leben als DJ gearbeitet. So gibt die Party am Freitag einigen Nachtschwärmern, die sich sonst nur auf der Tanzfläche bewegen, die Möglichkeit, das Geschehen einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Das kann dann eine gute, aber auch eine schlechte Erfahrung sein. Die paar Minuten, die ein Stück dauert, können sehr lang werden – vor allem, wenn es beim Partyvolk nicht so gut ankommt.

Matty Dransmann kennt die DJ-Perspektive aus dem Dirty + Dancing an der Hasestraße. Dort legt er sonst Musik von Prodigy bis Metal und Indie-Rock auf. Wie seine 99 Mitstreiter will er sich vor der Party nicht in die Karten gucken lassen. Er will spontan entscheiden. Eine Sache verrät er aber schon: „Es wird irgendwas mit viel Energie.“


Was sonst noch läuft

Halloween, Alando Palais, Fr., 28. 10., 22 Uhr: Mit einer Horror-Deko, einer Blutcocktailtheke sowie Monster, Mumien und Mutationen sollen die Gäste im ehemaligen Pottgrabenbad das Fürchten lernen.

Halloween, Hyde Park, Sa., 29. 10., 22 Uhr, und Mo., 31. 10., 21 Uhr: Gleich zwei Mal wird im Hyde Park Halloween gefeiert. Am Samstag gibt es die „Party des Grauens“. Am Montag, dem eigentlich Halloween-Tag, laden die Fachschaften WiSo und I&I zum Grusel-Fest an den Fürstenauer Weg. Dann erhalten die ersten 300 verkleideten Gäste einen Begrüßungsschnaps.

11 Jahre Kleine Freiheit, Sa., 29. 10., 23 Uhr: Mit 200 Litern Freibier, dem Matata People Soundsystem und der Live Maashup Band Ka-Boom wird ein unrunder Geburtstag am Güterbahnhof gefeiert.

0 Kommentare