23.09.2016, 17:49 Uhr

Aus Holland kommend Autofahrer mit 501 Cannabispflanzen an A30 erwischt

501 Cannabispflanzen und 1950 Euro Bargeld entdeckten Osnabrücker Zöllner am Mittwoch bei einer Fahrzeugkontrolle auf einem Rastplatz an der Autobahn 30. Symbolbild: dpa501 Cannabispflanzen und 1950 Euro Bargeld entdeckten Osnabrücker Zöllner am Mittwoch bei einer Fahrzeugkontrolle auf einem Rastplatz an der Autobahn 30. Symbolbild: dpa

Bad Bentheim. 501 Cannabispflanzen und 1950 Euro Bargeld entdeckten Osnabrücker Zöllner am Mittwoch bei einer Fahrzeugkontrolle auf dem Rastplatz Waldseite Süd an der Autobahn 30 in einem aus den Niederlanden eingereisten Pkw. Das teilte das Hauptzollamt Osnabrück mit.

Der 48-jährige Fahrer hat laut Hauptzollamt angegeben, er sei für ein paar Stunden bei einem Freund in Rotterdam gewesen und jetzt auf dem Rückweg nach Hannover, wo er das gemietete Auto zurückgeben müsse. Die Frage nach mitgeführten Waffen, Drogen oder Bargeld habe er verneint. Wegen seiner widersprüchlichen Aussagen hätten sich die Beamten zu einer Intensivkontrolle des Fahrzeugs entschlossen.

Im Kofferraum des Autos befanden sich laut Mitteilung des Hauptzollamts sechs Kartons, aus denen den Beamten ein sehr starker Cannabisgeruch entgegen gekommen sei. Beim Öffnen der Kartons sollen sie 501 circa zehn Zentimeter hohe Cannabissetzlinge entdeckt haben. In einer schwarzen Lederjacke im Fußraum auf der Beifahrerseite fanden die Zöllner Bargeld in Höhe von 1950 Euro, heißt es in der Mitteilung weiter.

Cannabissetzlinge würden pro Erntezyklus 15 Kilogramm Marihuana erbringen

Die Menge der Cannabissetzlinge reiche aus, um pro Erntezyklus 15 Kilogramm Marihuana zu erhalten, was einem Verkaufserlös von rund 70.000 Euro entsprechen würde. Der Reisende sei für die weiteren Ermittlungen an das Zollfahndungsamt Essen, Dienstort Nordhorn, übergeben worden. Da der Beschuldigte keinen festen Wohnsitz im Bundesgebiet nachweisen konnte, hat das Zollfahndungsamt beim Amtsgericht Osnabrück eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2000 Euro zur Durchführung des Strafverfahrens beantragt, schreibt das Hauptzollamt weiter. Nachdem der Beschuldigte die Sicherheit gezahlt hatte, habe er seine Reise fortsetzen können. Die Ermittlungen werden durch das Zollfahndungsamt Essen fortgeführt.


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