09.08.2016, 09:35 Uhr

Im Sommer 2017 Osnabrücker Club „Rosenhof“ geht auf Landkreistour

„Rosenhof on tour“ lautet das Motto für Inhaber Rüdiger Scholz (links) und Mitarbeiter Christoph Hengholt im Sommer 2017. Archivfoto: Gert Westdörp„Rosenhof on tour“ lautet das Motto für Inhaber Rüdiger Scholz (links) und Mitarbeiter Christoph Hengholt im Sommer 2017. Archivfoto: Gert Westdörp

Osnabrück. Der bekannte Osnabrücker Club „Rosenhof“ wird im Sommer 2017 umgebaut. Von Juni bis August will Rosenhof-Inhaber Rüdiger Scholz deshalb mit einem Zelt im Landkreis auf Tour gehen. Angedacht sind Gastspiele in der Stadt Osnabrück, in Bramsche, Georgsmarienhütte und Ibbenbüren, aus Melle ist bereits eine Absage eingegangen.

Von voraussichtlich Juni bis August 2017 wird der Rosenhof geschlossen sein. Geplant sind eine energetische Sanierung, Dachterrassensanierung, der Umbau der Sanitäranlagen und ein Ausbau des Backstagebereichs. „Um in diesem Zeitraum weiterhin ein kulturelles Programm anbieten zu können, beabsichtigen wir, mehrere Standorte in Osnabrück und im Osnabrücker Land mit unserer Aktion ,Rosenhof on Tour‘ zu besuchen“, heißt es dazu in einem Konzept, dass Scholz den Kommunen zugeschickt hat. Die Tour soll „Programminhalte des Rosenhofs widerspiegeln und die regionale Kulturszene einbinden“.

Comedy, Konzerte und Firmenfeiern

Konkret bedeutet das Konzerte, Comedyveranstaltungen und Tanzabende wie 90-er-Jahre-Party oder „Club 40“. Scholz: „Wir wollen Comedy machen, Konzerte mit einem nationalen Popstar, eventuell auch mit einem internationalen; es können Tribute-Bands spielen oder auch regionale Nachwuchsbands. Aber auch ein Kinder- und Familienprogramm wäre denkbar, Firmenfeiern, Theater oder ein Auftritt einer örtlichen Big Band oder eines Orchesters. Wir sind da offen für regionale Kooperationen vor Ort.“ So sei zum Beispiel auch ein Biergarten denkbar, aber das hänge eben von den Gegebenheiten und Möglichkeiten ab.

Zwei bis vier Wochen an jedem Standort

An jedem Standort möchte der Rosenhof zwei bis vier Wochen bleiben, Betrieb soll von donnerstags bis samstags sein. In dieser Zeit sollen laut Konzept etwa zehn bis zwölf Veranstaltungen stattfinden. Dafür wird eine Zeltlandschaft von etwa 1000 Quadratmetern (m²) aufgebaut, für die eine Fläche von mindestens 5000 m² benötigt werde, etwa ein halbes Fußballfeld. Außerdem muss der Standort immissionsgeeignet sein, sprich, eine gewisse Lautstärke muss möglich sein und er sollte zentral gelegen sein, mit einer gewissen Infrastruktur und Parkplätzen. „Was die Parkplätze angeht, das regelt sich schon. Wir rechnen mit bis zu 1000 Besuchern, 600, wenn es eine bestuhlte Veranstaltung ist“, sagt Scholz, „und da es sich ja um ein lokales Produkt handelt, werden da sicherlich nicht Tausende von außerhalb mit Pkw kommen.“

Städte interessiert

Scholz, der gerade erst am vergangenen Wochenende das große Schlossgarten-Open-Air mit Cro, Mark Forster und Rea Garvey in Osnabrück gestemmt hat, befindet sich nach seinen Angaben bereits in Gesprächen mit Bramsche, Georgsmarienhütte und Ibbenbüren: „Das Stadtmarketing ist dort jeweils interessiert, aber die Gespräche laufen noch, ich kann noch nichts Konkretes sagen.“

„In Quakenbrück mache ich nie wieder etwas“

Konkret wird Scholz allerdings beim Thema Quakenbrück, das gerüchteweise auch dabei sein soll. Scholz: „Das stimmt nicht. In Quakenbrück mache ich nie wieder etwas.“ 2010 hatte Scholz dort „Ich + Ich“ mit Adel Tawil auftreten lassen. „Auf der ganzen Tour gab es keinen Termin unter 5000 Besuchern. Nur in Quakenbrück waren es keine 3000“, erklärt Scholz, warum er in der Burgmannstadt keine Veranstaltungen mehr aufziehen will.


0 Kommentare